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Düngerpreise sinken: CO₂-Abgabe und Gaspreise entlasten Landwirte

Landwirte können Anfang 2026 mit einer gewissen Erleichterung auf die Entwicklung der Düngerpreise blicken. Diese zeigen eine Tendenz nach unten, was den Druck auf landwirtschaftliche Betriebe etwas mindert. Die kürzlich eingeführte CO₂-Grenzabgabe der EU erweist sich als weniger belastend als ursprünglich angenommen. Dies führt dazu, dass die zuvor angestiegenen Preise für Stickstoffdünger nun leicht gesenkt werden.

Einfluss der Gaspreise

Ein weiterer Faktor, der zur Entlastung beiträgt, sind die momentan günstigen Erdgaspreise. Diese senken die Produktionskosten erheblich und ermöglichen es den Händlern, ihre Preisforderungen entsprechend anzupassen. Dennoch bleiben die Zölle auf Düngemitteleinfuhren aus Russland bestehen, was den Markt weiterhin beeinflusst.

Globale Marktdynamik

Im internationalen Kontext richten sich alle Augen auf Indien. Dort wird eine bedeutende Ausschreibung erwartet, deren Ergebnisse in Kürze bekannt gegeben werden sollen. Diese könnten entscheidende Impulse für die zukünftige Preisgestaltung auf dem Düngerweltmarkt geben.

Laut Karsten Hoeck von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ist der Handel mit Düngemitteln zu Jahresbeginn nur schleppend in Gang gekommen. Doch mit den aktuellen Entwicklungen könnten sich neue Chancen für Landwirte ergeben, ihre Betriebskosten zu optimieren.

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