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Steigende N-Düngerpreise: Rohstoffmangel und Gas verteuern Kosten

Die Preise für stickstoffhaltige Dünger, ein wesentlicher Bestandteil der landwirtschaftlichen Produktion, befinden sich weiter im Aufwärtstrend. Diese Entwicklung ist nicht nur auf die beginnende Düngesaison zurückzuführen, sondern auch auf die gestiegenen und knappen Rohstoffpreise.

Marktentwicklungen und aktuelle Preisbewegungen

Laut einem Bericht von Karsten Hoeck von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein zeigen sich trotz winterlicher Witterungsbedingungen mit Eis und Schnee anziehende Preisforderungen für N-Dünger. Besonders die Importpreise für Kalkammonsalpeter (KAS) sind in den Ostseehäfen leicht gestiegen, während die Großhandelspreise für Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung (Hasto) einen leichten Rückgang verzeichneten.

Einflussfaktoren: Gaspreise als Preistreiber

Ein bedeutender Faktor, der den Rückgang der Düngerpreise verhindert, sind die hohen Erdgaspreise. Viele Landwirte haben bereits vorab große Mengen für die erste Düngergabe eingekauft. Dennoch werden noch Restmengen für spätere Anwendungen gehandelt. Angesichts des teuren Erdgases erwarten Experten kaum eine Entspannung bei den Düngerpreisen.

Zukünftige Preisprognosen

Die derzeitigen Marktbedingungen deuten darauf hin, dass keine baldige Erholung der Preise in Sicht ist. Die hohe Nachfrage nach Stickstoffdüngern trifft auf ein begrenztes Angebot an Rohstoffen, was zusammen mit den gestiegenen Energiepreisen zu einer Stabilisierung oder sogar weiteren Erhöhung der Düngerkosten führen könnte.

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