Anzeige
 

Die Weizennotierungen an der CBOT gingen am 19. März weiter zurück

Am 19. März setzte sich der Abwärtstrend bei den Weizennotierungen an der Chicago Board of Trade (CBOT) fort, während Mais und Sojabohnen unterschiedliche Trends zeigten.

Die Weizenpreise waren unter Druck, da die Aussicht auf eine Feuerpause in der Ukraine die Sicherheit des Getreideexports aus Russland und der Ukraine potenziell erhöhen könnte. Gleichzeitig gab es unterstützende Faktoren durch Berichte über mögliche Verschlechterungen der Wetterbedingungen in den USA. Starke Winde in den südwestlichen Bundesstaaten könnten dort die Weizenernten beschädigen.

Die Mai-Futures für Weichweizen an der CBOT fielen um 3 Cent auf 5,65 US-Dollar pro Scheffel, erholten sich jedoch während der Morgensitzung am 19. März um 2 Cent auf 5,70 US-Dollar pro Scheffel.

Bei Mais war eine gemischte Dynamik zu beobachten. Erwartungen an eine Ausweitung der Anbauflächen in den USA sowie eine Zunahme der Handelsspannungen belasteten die Preise. Dies führte dazu, dass der Mai-Kontrakt um 2 Cent auf 4,58 US-Dollar pro Scheffel fiel.

Die Mai-Futures für Sojabohnen an der CBOT stiegen um 2 Cent auf 10,17 US-Dollar pro Scheffel, begünstigt durch Prognosen einer Verringerung der Anbauflächen in den USA. Dieser Anstieg wurde jedoch durch Rekordbestände an Ölsaaten in den Ländern Südamerikas begrenzt.

Weitere Agrarmarkt-Nachrichten

Weizenpreise fallen nach Rohstoffpreisrückgang und Euro-Korrektur

Der Start in die Handelswoche bringt für die Weizenpreise an der Euronext einen Rückgang mit sich. Nachdem sie am Freitag noch deutlich...

Deutsche Landwirte zahlen Höchstpreise für Agrarflächen in der EU

Der Kauf von landwirtschaftlichen Flächen ist in Deutschland deutlich kostspieliger als in vielen anderen europäischen Ländern. Laut aktuellen Daten des Statistischen Amtes...

EU-Rapsproduktion steigt, stabile Maispreise und EEX-Gewinne

Steigende Weizenpreise und stabile Aussichten für EU-MaisDie europäischen Getreidemärkte zeigen derzeit interessante Entwicklungen. An der Euronext erreichten die...

Bio-Milchpreise sinken leicht, bleiben aber auf hohem Niveau

Zum Jahresende 2025 blieben die Preise für ökologisch erzeugte Milch auf einem beachtlichen Niveau, obwohl sie im Dezember leicht nachgaben. Mit durchschnittlich...

Tyson Foods zahlt 48 Mio. Dollar zur Beilegung von Sammelklagen

Das US-amerikanische Unternehmen Tyson Foods, einer der größten Fleischproduzenten des Landes, sieht sich gegenwärtig mit einer Vielzahl von rechtlichen Herausforderungen konfrontiert. Jüngst...