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Ölpreise leicht erholt – Heizölpreise auf Jahrestief

Die Ölpreise auf den internationalen Warenterminmärkten haben sich nach einem anfänglichen Rückgang im späten Handel erholt und starteten heute Morgen stabil in den asiatisch geprägten Handel. Parallel dazu haben die Heizölpreise in Deutschland ein neues Jahrestief erreicht und sind auf ein sehr attraktives Preisniveau gesunken.

Die Mai-Kontrakte für die europäische Nordsee-Ölsorte „Brent“ liegen derzeit bei 70,80 US-Dollar pro Barrel, und eine Tonne Gasöl für die Lieferung im März kostet momentan 674 US-Dollar. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar zulegen können und wird aktuell zu einem Kurs von etwa 1,0580 US-Dollar gehandelt.

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Die steigende Wahrscheinlichkeit, dass die OPEC+ ab April die Fördermengen erhöhen wird, und politische Unsicherheiten in den USA haben die Ölpreise zuletzt stark beeinflusst und auf den niedrigsten Stand seit September gedrückt. Auch die Notierungen für Gasöl in Euro, welche entscheidend für die deutschen Heizölpreise sind, haben das niedrigste Niveau seit Mitte Dezember erreicht. Trotz einer vermutlich weiterhin guten Versorgungslage auf den Ölmärkten wächst die Sorge um die globale Wirtschaftslage und damit die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten. Die wirtschaftlichen Spannungen, die durch die aktuelle US-Regierung ausgelöst wurden, könnten das Wachstum spürbar dämpfen, insbesondere in den USA, dem weltweit größten Ölverbraucher.

Weitere bedeutende Themen sind die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und die Neuausrichtung der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik. Die jüngsten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die gestern nach Börsenschluss veröffentlicht wurden, zeigten uneinheitliche Ergebnisse: Es gab einen unerwarteten leichten Rückgang bei Rohöl, jedoch Zuwächse bei den Destillaten. Die einflussreicheren Zahlen des US-Energieministeriums (DOE) werden heute Nachmittag erwartet.

Am Devisenmarkt reagierte der Euro positiv auf die geplanten Milliardenkredite der Europäischen Union und erreichte gegenüber dem US-Dollar, der unter der aktuellen Zollpolitik leidet, den höchsten Stand seit November. Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) aufgrund der neuen Entwicklungen morgen möglicherweise eine letzte Zinssenkung vornehmen wird.

Dank der Wechselkursgewinne ist zu erwarten, dass die Heizölpreise in Deutschland mit weiteren leichten Abschlägen in den heutigen Handelstag starten werden. Frühe Berechnungen und erste Preisindikationen deuten auf ein leichtes Minus von etwa einem halben Cent pro Liter hin. Die Preise haben somit den niedrigsten Stand seit Mitte Dezember erreicht und sind deutlich günstiger als im Vergleichszeitraum der letzten drei Jahre. Dieses attraktive Preisniveau zieht zunehmend Heizölkunden an, die bereits für die nächste Heizperiode Vorräte anlegen und somit die Nachfrage ankurbeln.

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