Der Düsseldorfer Melktechnikhersteller GEA wird künftig im deutschen Leitindex DAX vertreten sein. Damit gehört das Unternehmen zu den 40 größten Aktiengesellschaften, die an der Frankfurter Börse notiert sind.
Für die Landwirtschaft ist GEA vor allem als Anbieter von Melk- und Fütterungssystemen bekannt. Darüber hinaus ist der Konzern im Maschinen- und Anlagenbau für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie tätig. Seit rund 35 Jahren ist das Unternehmen börsennotiert und hat sich nun durch das sogenannte Fast-Entry-Verfahren qualifiziert. Dieses Verfahren greift, wenn ein Konzern Kriterien wie Marktkapitalisierung und Handelsvolumen deutlich übertrifft.
Der Börsenwert von GEA liegt derzeit bei mehr als zehn Milliarden Euro. Anfang August erreichte die Aktie ein Rekordhoch von über 65 Euro. Mehrere Analysten erhöhten daraufhin ihre Prognosen. Grundlage dafür waren die positiven Geschäftszahlen des zweiten Quartals, in dem sowohl Umsatz als auch Gewinn zulegen konnten.
Mit seiner strategischen Ausrichtung hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte erzielt. Unter der Leitlinie „Mission 26“ konzentrierte sich GEA seit 2021 auf rentables Wachstum, Effizienzsteigerung, Innovation und nachhaltige Technologien. Viele der selbst gesteckten Ziele wurden schneller erreicht als vorgesehen.
Im Oktober 2024 stellte der Konzern die erweiterte Strategie „Mission 30“ vor. Sie rückt Digitalisierung, Automatisierung, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und klimafreundliche Technologien in den Vordergrund. Darüber hinaus investiert GEA in neue Geschäftsfelder wie alternative Lebensmittel und baut sein Servicegeschäft weiter aus.
Der Aufstieg in den DAX gilt auch als Anerkennung für die mehr als 18.000 Beschäftigten des Unternehmens. Mit ihrem Engagement haben sie dazu beigetragen, dass GEA heute als Technologieführer gilt, der zugleich auf Automatisierung, Nachhaltigkeit und Zukunftsmärkte setzt.
