Im laufenden Wirtschaftsjahr 2025/26 könnte die Maisernte in der Ukraine laut Schätzung des FAS USDA rund 34 Millionen Tonnen erreichen. Die Prognose basiert auf aktuellen Angaben des ukrainischen Landwirtschaftsministeriums zu Anbauflächen und Ertragserwartungen.
Bei den wichtigsten Ackerkulturen rechnet der Bericht für die neue Saison mit unterschiedlichen Entwicklungen. Die Weizenernte wird demnach mit 22,8 Millionen Tonnen auf Vorjahresniveau bleiben. Für Gerste hingegen wird ein Rückgang um rund 10 Prozent erwartet, was einem Volumen von 4,9 Millionen Tonnen entspricht. Der Maisanbau könnte mit einem Plus von 29 Prozent auf 34,7 Millionen Tonnen zulegen. Beim Roggen gehen die Experten von einem Rückgang um 8 Prozent auf 200.000 Tonnen aus.
Während die Ertragsschätzungen für Mais derzeit optimistisch ausfallen, bestehen Unsicherheiten aufgrund mangelnder Bodenfeuchtigkeit. In weiten Teilen des Landes wurde während der Berichtserstellung ein Wassermangel in den Böden festgestellt. Sollte die Trockenheit anhalten, könnte das Büro seine derzeitige Einschätzung zur Maisernte nach unten korrigieren.
Auch die Exportprognosen wurden aktualisiert. Für Weizen wird mit einem Ausfuhrvolumen von 15 Millionen Tonnen gerechnet, was einem Rückgang von 5 Prozent gegenüber der Vorsaison entspricht. Die Maisexporte sollen hingegen um 29 Prozent auf 28,5 Millionen Tonnen steigen. Beim Gerstenexport wird ein Anstieg auf 3,2 Millionen Tonnen erwartet, was einem Zuwachs von 42 Prozent entspricht. Der Roggenexport wird mit 10.000 Tonnen angegeben, rund 9 Prozent weniger als im Vorjahr.
