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Nordzucker: CO2-Reduktion in dänischen Werken bis 2030 um 37.000 t

Nordzucker hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen seiner dänischen Produktionsstätten bis zum Jahr 2030 signifikant zu senken. In einer Partnerschaft mit Nature Energy wird das Unternehmen Rübenschnitzel zur Herstellung von Biomethan verwenden, was einen entscheidenden Schritt zur Reduktion der CO2-Emissionen um bis zu 37.000 Tonnen darstellt. Diese Maßnahme ist Teil des „GoGreen“ Programms von Nordzucker, das auf eine vollständige CO2-Neutralität bis zum Jahr 2050 abzielt.

Ab 2025 wird das in den dänischen Werken Lolland-Falster, betrieben von der Tochtergesellschaft Nordic Sugar, produzierte Biomethan in den Zuckerherstellungsprozess integriert. Dies soll zu einer deutlichen Senkung des Energieverbrauchs und einer verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien beitragen. Die Umstellung auf Biomethan ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Nordzucker, um die Emissionen in den dänischen Zuckerfabriken schrittweise zu verringern.

Die Realisierung dieser Energiewende wird durch eine neu eröffnete Gaspipeline unterstützt, die seit September 2024 in Betrieb ist. Durch den Einsatz des Biomethans plant Nordzucker, bis 2030 rund 40 Prozent der CO2-Emissionen in den dänischen Werken zu senken. Mit dieser Initiative bekennt sich Nordzucker zu seinen Klimazielen und fördert die Nachhaltigkeit in der Zuckerproduktion durch den Einsatz erneuerbarer Energien.

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