Anzeige
 

Ausjeszkysche Krankheit breitet sich unter Wildschweinen aus.

Die Ausjeszkysche Krankheit (AK) breitet sich in der Wildschweinpopulation weiter aus und stellt eine zunehmende Gefahr dar. Besonders wichtig ist es daher, dass Schweinehalter und Jäger strikt auf die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen achten.

Erstmals wurde die Aujeszkysche Krankheit (AK) bei einem Wildschwein im niedersächsischen Landkreis Nienburg nachgewiesen. Um eine Übertragung auf Hausschweinebestände zu verhindern, müssen die Biosicherheitsmaßnahmen streng beachtet werden. Jäger sollten darauf achten, kein Blut in ihre Betriebe zu tragen, indem sie Jagdstiefel gründlich reinigen und desinfizieren sowie ihre Kleidung bei hohen Temperaturen waschen.

Besondere Vorsicht ist bei Jagdhunden geboten, da die AK für Hunde und Katzen immer tödlich verläuft. Erste Anzeichen einer Infektion sind massiver Juckreiz bei den Tieren. Jäger sollten den Aufbruch von Wildschweinen keinesfalls an ihre Hunde verfüttern und sicherstellen, dass ihre Hunde keinen Kontakt zu toten Wildschweinen haben.

Obwohl Deutschland seit 2003 offiziell als AK-frei gilt und keine Fälle bei Hausschweinen mehr aufgetreten sind, breitet sich die Krankheit in der Wildschweinpopulation aus. Im vergangenen Jahr wurden bei einer Stichprobe von 175 erlegten Wildschweinen in Niedersachsen Antikörper gegen das AK-Virus nachgewiesen. Die Ausbreitung betrifft mittlerweile 25 Landkreise, insbesondere im südlichen Niedersachsen.

Weitere Nachrichten

15 tote Schafe in Thüringen entdeckt: Polizei sucht nach Tierhalter

Ein schockierender Fund im Landkreis Sömmerda, Thüringen, hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt: 15 tote Schafe wurden am Straßenrand entdeckt. Die Tiere...

ASP-Ausbruch in Katalonien: Schweinehalter verlieren 63 Mio. Euro

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat im November 2025 erstmals seit über drei Jahrzehnten die katalanische Wildschweinpopulation befallen. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen...

Ukrainischer Konzern MHP übernimmt Agrol-Anlage an Polens Grenze

Der ukrainische Lebensmittelkonzern MHP plant, die strategisch bedeutenden Schlacht- und Verarbeitungsanlagen seines Konkurrenten Agrol im Westen der Ukraine zu übernehmen. Diese Anlagen...

Deutschland verliert Anschluss: Autoindustrie und Milchviehhaltung in der Krise

Die deutsche Landwirtschaft steht vor bedeutenden Herausforderungen, insbesondere in der Milchviehhaltung. Während die nationale Autoindustrie bereits im internationalen Wettbewerb zurückgefallen ist, zeigen...

Tine stoppt Verkauf von Milch mit umstrittenem Futterzusatz Bovaer

In einer aktuellen Entwicklung hat die größte Molkerei Norwegens, Tine, beschlossen, die Milch von Kühen, die mit dem Futterzusatz Bovaer gefüttert wurden,...