Die Preise haben sich im Verlauf des gestrigen Tages erhöht und beginnen heute auf diesem Niveau, jedoch mit einem leichten Abwärtstrend. Auch die Heizölpreise sind momentan gestiegen und dürften sich im Laufe des Tages voraussichtlich stabil halten oder sogar leicht nachgeben.
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Aktuell notieren die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte „Brent“ bei etwa 62 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Januar wird derzeit mit ungefähr 621 Dollar bewertet. Der Euro wird am heutigen Morgen zu Kursen um 1,1777 Dollar gehandelt.
Zu Beginn der neuen Handelswoche stehen geopolitische Risiken im Fokus. Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs blieben aus; es wurde lediglich von „konstruktiven“ Treffen gesprochen. Zudem beobachten Marktteilnehmer weiterhin die US-Seeblockade gegen Venezuela mit Besorgnis.
Trotz dieser Entwicklungen gilt der Ölmarkt in der ersten Jahreshälfte 2026 als gut versorgt. Selbst ein kurzfristiger Ausfall venezolanischer Exporte dürfte daran wenig ändern. Zwar könnte sich das weltweite Überangebot im Jahresverlauf verringern, aber insgesamt bleibt die Versorgungslage komfortabel. Längere Lieferausfälle aus Venezuela könnten das Angebotsüberschuss reduzieren und den zuletzt gestiegenen Lagerbeständen entgegenwirken.
Derweil dauern die gegenseitigen Angriffe Russlands und der Ukraine auf die Energieinfrastruktur an. Die jüngsten Gespräche in den USA brachten keinen Durchbruch. Sollte jedoch eine Einigung erzielt werden, könnten westliche Sanktionen gegen Russland gelockert werden, was tendenziell preisdämpfend wirken würde.
Insgesamt bewegen sich die Ölpreise zum Jahresende 2025 in einem Spannungsfeld aus schwachen Fundamentaldaten und gelegentlich preistreibenden Schlagzeilen. In einigen Ländern wächst die Sorge vor möglichen Angebotsengpässen, was zu einer weiteren Aufstockung strategischer Ölreserven führen könnte.
Am Morgen zeigen sich die Ölpreise leicht schwächer; sowohl Brent als auch WTI notieren jedoch weiterhin nahe den Vortageshochs. Für die Inlandspreise ergeben sich rechnerisch leichte Abschläge gegenüber dem Vortag.
Die Heizölpreise hierzulande werden deshalb aller Voraussicht nach stabil starten, aber mit leichtem Abwärtspotenzial. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht eine Preisbewegung in einer Größenordnung von ± 0,25 Cent pro Liter erwarten.
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