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Gaspreise vor Heizsaison stark gestiegen: Neukundenpreise +50%

Kurz vor Beginn der Heizsaison verzeichnen die Gaspreise für Neukunden in Deutschland einen Anstieg, obwohl die Großhandelspreise deutlich unter den Spitzenwerten des frühen Augusts liegen. Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden Krisensituation im Nahen Osten und potenzieller Unterbrechungen der Gaslieferungen aus Russland nach Europa. Im europäischen Großhandel mussten Unternehmen am Natural Gas EU Dutch TTF im August zeitweise über 40 Euro pro MWh zahlen, und die Preise für Neukunden erreichten zu Beginn des Septembers bis zu 9 Cent pro kWh – die höchsten seit Juni 2023. Ende September lagen die Preise für Neukunden jedoch zwischen 8,5 und 8,7 Cent pro kWh, was eine deutliche Reduzierung darstellt. Trotzdem zahlen Neukunden, die Ende September Verträge abschließen, rund 3 Cent pro kWh mehr als zum letzten Tiefstand Anfang März.

Die Preise für Neukunden sind seit März um mehr als 50 Prozent gestiegen, während die Großhandelspreise nur um 33 Prozent zugenommen haben.

Verglichen mit den Rekordpreisen aus dem Jahr 2022 sind die aktuellen Gaspreise immer noch relativ moderat. Die Großhandelspreise haben sich auf etwa 36 Euro pro MWh eingependelt, was über dem vor zwei Wochen erreichten Tief von 33 Euro liegt. Analysten führen dies auf die Wettervorhersagen für kälteres Wetter Anfang Oktober zurück, die zusammen mit einer zu erwartenden Zunahme der Windenergieerzeugung und einem steigenden Gasangebot aus Norwegen zu einer Preisstabilisierung führen könnten. Die kälteren Temperaturen könnten die Nachfrage nach Gas steigern, während die norwegischen Gaslieferungen nach Wartungsarbeiten an der Gasverarbeitungsanlage Karstoe wieder zunehmen. Auch wird erwartet, dass die Windenergieproduktion in dieser Woche ansteigt, was den Druck auf die Energiepreise insgesamt erhöhen könnte.

Andererseits hat sich die Rate der Gasspeicherbefüllungen verlangsamt, was teilweise auf geringere Importe von Flüssigerdgas (LNG) zurückzuführen ist, da US-LNG-Ladungen aufgrund attraktiverer Erlöse vermehrt nach Asien verschifft werden. Trotzdem sind die europäischen Gasspeicher fast zu 94 Prozent gefüllt. Am Terminmarkt für Gas erwartet man in den kommenden Monaten keine signifikanten Preisveränderungen. Dort sichern sich Unternehmen und Händler Preise für Oktober, die zwischen 36,7 Euro und 38,2 Euro je MWh liegen – ein Preisniveau, das dem aktuellen Markt entspricht.

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