Im November 2025 verzeichnete Neuseeland einen Rückgang seiner Milchexporte, obwohl die Gesamtmenge seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen hatte. Landwirte und Exporteure sehen sich mit einem schwierigen Marktumfeld konfrontiert, in dem es trotz einzelner Erfolge in bestimmten Segmenten Herausforderungen gibt.
Rückläufige Exportzahlen bei Milchprodukten
Die neuseeländischen Exporte von Milchprodukten sanken im November um 9,3 % im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Diese Abnahme trug dazu bei, dass der bisherige Vorsprung gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf ein mageres Plus von 0,6 % schrumpfte. Landwirte müssen sich fragen, welche Strategien notwendig sind, um diese Tendenzen zu überwinden.
China als stabiler Handelspartner
Trotz der allgemeinen Rückgänge bleibt China ein verlässlicher Abnehmer für neuseeländische Milcherzeugnisse. Im November 2025 stieg die Nachfrage nach Butter, Käse und Vollmilchpulver aus Neuseeland an, was zeigt, dass es durchaus positive Entwicklungen in bestimmten Bereichen gibt. Für die neuseeländischen Landwirte ist es entscheidend, solche Märkte weiter zu stärken.
Anhaltende Herausforderungen und Chancen
Der Export von anderen Milchprodukten wie Magermilchpulver und Flüssigmilch erlitt jedoch erhebliche Einbußen. Das Volumen von Magermilchpulver ging um 9,7 % zurück, während die Ausfuhr von Flüssigmilch sogar um 28,2 % sank. Besonders dramatisch fiel der Rückgang bei Kondensmilch aus: Hier wurden weniger als die Hälfte der Mengen des Vorjahres exportiert.
Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit für Landwirte und Exporteure, neue Absatzmärkte zu erschließen und bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen. Die kontinuierliche Anpassung an globale Marktveränderungen bleibt eine zentrale Aufgabe.
Blick in die Zukunft
Die Herausforderungen im Milchsektor zeigen, dass die neuseeländischen Landwirte flexibel bleiben müssen. Innovative Ansätze und gezielte Marktforschung könnten helfen, Schwankungen besser abzufedern und langfristige Stabilität zu erreichen. Der Fokus sollte darauf liegen, sowohl etablierte als auch neue Märkte für neuseeländische Milchprodukte zu sichern.
