Anzeige
 

Russland erhöht Ausfuhrzoll auf Weizen deutlich

Das russische Landwirtschaftsministerium hat den Exportzoll auf Weizen erneut angehoben. Die Abgabe steigt um ein Viertel von bisher 134,4 Rubel auf 168,6 Rubel je Tonne, wie aus den aktuellen Berechnungen der Behörde hervorgeht.

Für Gerste und Mais bleibt die Situation unverändert. Auf diese Kulturen wird weiterhin kein Exportzoll erhoben, sodass die Ausfuhr ohne zusätzliche Abgaben möglich ist.

Die Grundlage für die neuen Sätze bilden die aktuellen Referenzpreise. Für Weizen wurden 226,6 US-Dollar pro Tonne angesetzt, nach 225,9 Dollar in der Vorperiode. Beim Gerstenpreis ging die Berechnungsbasis leicht von 203 auf 207,2 Dollar pro Tonne nach oben. Der Referenzwert für Mais stieg von 216,9 auf 221,3 Dollar pro Tonne.

Die festgelegten Abgabesätze gelten für den Zeitraum vom 10. bis 16. September und werden danach erneut überprüft.

Weitere Agrarmarkt-Nachrichten

Deutschland importiert 2025 deutlich weniger Schweine aus dem Ausland

Im Jahr 2025 importierte Deutschland insgesamt 10,5 Millionen Schweine, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Besonders spürbar war...

EU stoppt zollfreie Zuckerimporte: Erleichterung für Zuckermarkt

Die Europäische Union steht vor einer bedeutenden Entscheidung im Bereich der Zuckerimporte. Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen plant, den zollfreien Import von Zucker vorübergehend...

Frontier Agriculture übernimmt Aberdeen Grain

In der britischen Agrarwirtschaft könnte es bald zu einer bedeutenden Veränderung kommen. Der führende Getreidehandelskonzern Frontier Agriculture hat Pläne angekündigt, die schottische...

Rapskurse fallen: Bärische Signale und höhere Sojaernte drücken Preise

Die Preise für Raps sind zu Beginn dieser Woche leicht gesunken. Die Entwicklung folgt einer allgemeinen Schwäche bei den Sojabohnen, die von...

Weizenpreise schwanken: Frostgefahr und Export beeinflussen Märkte

In den letzten Tagen haben sich die Weizenpreise in den globalen Märkten etwas bewegt, wobei besonders der Norden eine erhöhte Verkaufsbereitschaft zeigt....