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Landtechnik weltweit: Wo Schlepper und Mähdrescher produziert werden

Der weltweite Markt für landwirtschaftliche Maschinen hat einen aktuellen Wert von 181 Milliarden US-Dollar, wie eine Analyse der Beratungsfirma IMARC Group zeigt. Für Landwirte bedeutet dies, dass die Nachfrage nach Schleppern und Mähdreschern weiterhin wächst, mit einem erwarteten Anstieg von 4 Prozent in den kommenden acht Jahren.

Bevor diese Maschinen jedoch beim Endkunden ankommen, haben sie oft lange Reisen hinter sich. Der asiatisch-pazifische Raum führt im Bereich der Herstellung von Landmaschinen, wobei die meisten dort produzierten Geräte auch innerhalb der Region verbleiben. Anders verhält es sich auf dem US-Markt, wo viele Maschinen aus Europa oder den Amerikas stammen.

Europäische Produktion und globale Verteilung

Für Landwirte in Deutschland sind die Marken McCormick und Landini besonders interessant, da ihre Maschinen vollständig innerhalb der Europäischen Union gefertigt werden. Fendt hingegen produziert 57 Prozent seiner Maschinen in Europa, während 43 Prozent in Nordamerika hergestellt werden. Dies zeigt, dass europäische Hersteller eine breite Produktionsbasis aufrechterhalten.

Claas und CNH: Globale Produktionsstrategien

Claas hat seine Wurzeln in Harsewinkel, aber auch Produktionsstätten in Frankreich und den USA. Diese Verteilung ermöglicht es Claas, lokal angepasste Lösungen anzubieten. Auch CNH unter der Marke New Holland verfolgt eine ausgewogene Produktionsstrategie zwischen Europa (30 %) und Nordamerika (43 %), um den Bedürfnissen der Landwirte gerecht zu werden.

John Deere setzt auf nordamerikanische Produktionskraft

John Deere konzentriert seine Produktion stark auf Nordamerika, wo 83 Prozent ihrer Maschinen für die Reihenpflanzproduktion hergestellt werden. In Deutschland ist Mannheim ein bedeutender Standort außerhalb der USA. Diese Konzentration ermöglicht eine effiziente Versorgung des nordamerikanischen Marktes.

Buhler Industries: Ein Beispiel für regionale Produktion

Buhler Industries zeigt mit seiner vollständigen Produktion in Nordamerika, dass eine starke regionale Präsenz Vorteile bringt. Ähnlich fokussiert ist Case IH mit 66 Prozent seiner Reihenkulturtechnikproduktion in Nordamerika.

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