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Rekordhohe Strompreise für Neukunden

Seit 17 Monaten haben die Strompreise für Neukunden ein neues Hoch erreicht. Laut aktuellen Daten des Vergleichsportals Verivox, müssen Neukunden, die am 3. März 2025 einen Stromvertrag abschließen, 29,2 Cent pro Kilowattstunde bezahlen. Dies stellt den höchsten Stand seit November 2023 dar und liegt 6,4 Cent über den Preisen von Ende Oktober 2024, als noch 23,6 Cent pro Kilowattstunde gefordert wurden. Zum damaligen Zeitpunkt fielen die Preise sogar kurzzeitig auf ein Vierjahrestief von 22,9 Cent pro Kilowattstunde, bedingt durch zahlreiche Stunden mit negativen Strompreisen.

Diese Situation kehrte sich jedoch um, als die Energiegewinnung durch Wind und Sonne nachließ und die Gaspreise signifikant anstiegen. Diese Entwicklung trieb die Kosten für die Stromerzeugung in die Höhe. Derzeit erleben auch Kunden, die neue Gasverträge abschließen, mit 10,2 Cent die höchsten Tarife seit Mai 2023, ein Anstieg um 4,4 Cent gegenüber dem niedrigsten Punkt im März. Der Herbst 2024 sah noch einen deutlichen Rückgang der Neukundenpreise, jedoch wurde dieser Rückgang durch die jüngsten Preissteigerungen vollständig egalisiert. Dies zeigt sich deutlich an den Spotmärkten, wo die Strompreise erheblich gestiegen sind und weiterhin stark schwanken.

Die Ursachen für die Preissteigerungen am Spotmarkt sind der verringerte Anteil an Windenergie und der gestiegene Anteil an Gasstrom. Trotz der Installation neuer Windkraftanlagen ist kurzfristig keine Entspannung der Preisentwicklung zu erwarten. Die Tagesdurchschnittspreise bleiben seit Mitte Oktober größtenteils zweistellig und es wird bis April keine Entspannung erwartet.

Auf der anderen Seite zeigen die Terminmarktpreise für Strom eine leichte Abwärtstendenz. Der Handel am Terminmarkt EEX, der einen Großteil des Stromhandels umfasst, zeigte für die aktuelle Woche Preise um die 120 Euro pro Megawattstunde. In den folgenden zwei Wochen wird ein leichter Rückgang auf 94 bis 97 Euro pro Megawattstunde erwartet, was in etwa den Preisen am Spotmarkt entspricht. Die hohen Verbrauchsmengen während der kalten und dunklen Monate Januar bis März trugen zu den hohen Spotmarktpreisen bei, aber ab April sind fallende Preise vorhergesagt, mit 77,5 Euro im April und 71 Euro pro Megawattstunde im Mai.

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