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Krampe erweitert Produktion: Rückkehr nach Lette und neuer Bau in Flamschen

Krampe, ein führender Hersteller von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, hat kürzlich eine bedeutende Erweiterung seiner Produktionskapazitäten angekündigt. Diese Expansion erfolgt sowohl durch Investitionen in einen neuen Standort als auch durch die Wiederbelebung eines alten Standorts. Der Ausbau soll der steigenden Nachfrage nach den neuen Fahrzeugmodellen wie dem Radium-Häckseltransportwagen und dem Dreiseitenkipper FlexBody gerecht werden.

Wiedereröffnung des Ursprungswerks

Das Unternehmen hat sich entschieden, sein ursprüngliches Werk im Coesfelder Ortsteil Lette, das zuletzt 2009 genutzt wurde, erneut in Betrieb zu nehmen. Die Produktionshallen befinden sich nur fünf Kilometer vom Hauptwerk in Flamschen entfernt und bieten mit ihren rund 900 m² großen Flächen und moderner Ausstattung optimale Bedingungen für eine Erweiterung der Endmontagekapazitäten. Ende 2025 sollen dort die FlexBody-Dreiseitenkipper sowie bestimmte Carrier-Modelle montiert werden, um das Hauptwerk zu entlasten.

Investitionen in Flamschen

Parallel zur Reaktivierung des Standorts Lette investiert Krampe am Hauptstandort in Flamschen in einen umfassenden Neubau mit einer Fläche von 7.600 m². In dieser neuen Produktionslinie wird eine fortschrittliche Fertigungstechnologie implementiert, darunter ein modernes Blechzentrum und mehrere Schweißroboter. Diese Maßnahmen sind Teil eines strategischen Plans zur Erhöhung der Produktionskapazität und Automatisierung.

Wachstum und Zukunftssicherung

Durch diese Maßnahmen wird die überdachte Produktionsfläche insgesamt um etwa 25 Prozent erweitert. Neben der baulichen Vergrößerung plant das Unternehmen, den Bereich Vertrieb und Service personell aufzustocken, um nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. Diese strategischen Schritte sind entscheidend, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Krampe setzt damit ein klares Zeichen für Innovation und Fortschritt innerhalb der Region Münsterland. Die geplanten Investitionen unterstützen nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung, sondern tragen auch zur Sicherung qualifizierter Arbeitsplätze in der Gegend bei.

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