Die deutsche Bundesregierung plant, die Produktion und Nutzung von Wasserstoff schrittweise zu erweitern und dabei verstärkt auf marktgerechte und kosteneffiziente Strategien zu setzen. Diese Pläne wurden als Reaktion auf Kritik der AfD-Fraktion formuliert, die der Regierung vorwirft, einen planwirtschaftlichen Ansatz zu verfolgen.
Marktorientierte Maßnahmen im Fokus
Laut der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD betont sie, dass ihre Strategie für den Ausbau des Wasserstoffmarktes im Einklang mit dem Koalitionsvertrag steht. Der Schwerpunkt liegt auf marktorientierten und wirtschaftlich effizienten Maßnahmen. Um die Fortschritte zu überwachen, hat das Bundeswirtschaftsministerium im Juli 2025 eine externe Überprüfung des Energiewende-Prozesses, einschließlich des Wasserstoffausbaus, in Auftrag gegeben.
Breite Betrachtung der Marktmechanismen
In Bezug auf ihre Förderpolitik hebt die Regierung hervor, dass alle relevanten Marktaspekte wie Angebot, Nachfrage und notwendige Infrastruktur berücksichtigt werden. Ziel sei es, Fördermaßnahmen zielgerichtet und haushaltsschonend zu gestalten. Diese umfassende Betrachtungsweise wird explizit nicht als planwirtschaftlich eingestuft, sondern als lösungsorientierte Strategie beschrieben.
Reaktion auf politische Kritik
Die Kritik der AfD-Fraktion wurde von der Bundesregierung zurückgewiesen. Sie bekräftigt in ihrer Antwort nochmals ihre marktbasierten Ansätze zur Förderung des Wasserstoffmarktes. Die wissenschaftliche Begleitung durch externe Experten soll sicherstellen, dass die Maßnahmen effektiv und im Sinne einer nachhaltigen Energiewende umgesetzt werden.
Mit diesem Vorgehen will die Regierung demonstrieren, dass sie auf eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energiepolitik setzt, die sowohl ökologischen als auch ökonomischen Anforderungen gerecht wird.
