Anzeige
 

Krone Gruppe: Landtechnik stützt trotz Umsatzrückgang 2024/25

Der Landmaschinenhersteller Krone aus Spelle hat im Geschäftsjahr 2024/25 einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Trotz dieser herausfordernden Situation zeigte sich der Bereich der Landtechnik als stabilisierender Faktor für das Unternehmen, während das Nutzfahrzeuggeschäft schwächelte.

Deutlicher Umsatzrückgang bei Krone

Laut dem aktuellen Geschäftsbericht fiel der Gesamtumsatz der Krone Gruppe um etwa 7 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro, verglichen mit 2,43 Milliarden Euro im vorangegangenen Jahr. Der Gewinn sank sogar drastisch um 60 Prozent auf 31,3 Millionen Euro. Krone führt diese Entwicklung auf die Kaufzurückhaltung aufgrund politischer Unsicherheiten wie dem Ukraine-Konflikt und auf Schwierigkeiten im internationalen Handel zurück.

Nutzfahrzeuggeschäft unter Druck

Das Nutzfahrzeugsegment, das etwa 63 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht, verzeichnete einen Umsatzrückgang von 12 Prozent. Dieser deutliche Rückgang belastete die Gesamtbilanz des Unternehmens erheblich. Im Gegensatz dazu blieb die Landtechnik mit einem leichten Umsatzanstieg von 1,2 Prozent stabil und erreichte 845,7 Millionen Euro.

Verschiebung der Märkte in der Landtechnik

Trotz des insgesamt rückläufigen Konzernumsatzes konnte die Landtechnik-Sparte von Krone stabil bleiben. Die Absatzmärkte verschoben sich leicht: Während Deutschland an Bedeutung verlor, gewannen Osteuropa und Nordamerika an Einfluss. Der Anteil des deutschen Marktes sank von 27,6 Prozent auf 26,3 Prozent.

Kurzfristige Investitionsentscheidungen in unsicherem Umfeld

Laut Bernard Krone, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats, reagieren Landwirte und Lohnunternehmer sensibel auf wirtschaftliche und politische Unsicherheiten. Das Kaufverhalten im Landtechniksegment sei mittlerweile ähnlich volatil wie im Nutzfahrzeugsektor. Die Investitionsentscheidungen fallen häufiger kurzfristig aus.

Zukunftsaussichten: Fokus auf Digitalisierung und neue Märkte

Um den Herausforderungen schwankender Märkte besser begegnen zu können, investiert Krone in Digitalisierung und Automatisierung. Dadurch soll die Produktion flexibler gestaltet werden. Der Konzern plant zudem eine stärkere Präsenz in asiatischen Märkten wie Indien und China. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet Krone lediglich mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau.

Weitere Landtechnik-Nachrichten

Feldroboter 2025: Vom FarmDroid bis zum AgXeed – wer ersetzt den...

Feldroboter erobern deutsche Äcker – und 2025 ist das Jahr, in dem sich erstmals zeigt, wer es wirklich mit dem Traktor aufnehmen...

Kuhn erweitert Megant-Serie: Neue Zinkensämaschinen für alle Böden

Kuhn erweitert sein Angebot an Zinkensämaschinen um zwei neue Modelle, die Megant 722 R und die Megant 802 R. Diese neuen Maschinen...

Einböck Row-Guard 380: Präzise Unkrautbekämpfung im Gemüsebau

Einböck hat mit dem Row-Guard 380 ein neues Gerät für die mechanische Unkrautbekämpfung im Gemüsebau auf den Markt gebracht. Der Kamera-Verschieberahmen wurde...

Traktor-Neuzulassungen 2025: Beliebteste Marken laut KBA-Daten

Die aktuellen Daten des Kraftfahrt-Bundesamts zu Traktor-Neuzulassungen im Jahr 2025 offenbaren eine deutliche Veränderung im Vergleich zu den Vorjahren. So wurden in...

Hegro Tracks: Neues Kompaktraupen-System für Schmalspurtraktoren

Die niederländische Firma Hegro Tracks hat ein neues Raupenkettensystem entwickelt, das speziell für Schmalspurtraktoren, Minibagger, Minischaufelbagger und Anhängemaschinen konzipiert wurde. Diese Innovation...