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Butterpreise steigen weiter: Nachfrage bleibt dennoch hoch

Die Nachfrage nach abgepackter Butter im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sowie nach Blockbutter bleibt trotz steigender Preise ungebrochen. Dies bestätigt der Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB) und führt dies auf die jüngsten Feiertage und die laufende Spargelsaison zurück.

Mit den neuen Vertragsabschlüssen wurden die Preise für abgepackte Butter erneut angepasst. Anfang Juni erhöhte Aldi die Endverbraucherpreise (EVP) im Preiseinstiegssegment für Deutsche Markenbutter um weitere 6 Cent pro 250-Gramm-Päckchen, wodurch der Preis nun bei 1,85 Euro liegt. Für Bioware blieben die Preise hingegen unverändert.

Laut VMB haben sich die Abgabepreise der Molkereien um etwa 20 Cent pro Kilogramm erhöht und liegen nun bei 6,35 Euro pro Kilogramm. Diese Preissteigerung spiegelt sich auch in den Regalen wider, wo die Preise zuletzt im April und Mai ebenfalls angehoben wurden. Der aktuelle Preis liegt etwa 40 Cent pro 250 Gramm über dem Niveau des Vorjahres.

Die anhaltende Nachfrage nach Blockbutter hat dazu geführt, dass Einkäufe, die ursprünglich aufgrund der saisonalen Milchspitze verschoben wurden, jetzt wieder aufgenommen werden. Diese Prognose, die auf fallende Preise gehofft hatte, hat sich nicht bewahrheitet. Stattdessen sind aufgrund nicht sehr üppiger Lagerbestände vermehrt kurzfristige Anfragen bei den Molkereien eingegangen, was die Preise und Notierungen in Bewegung gesetzt hat.

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