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Holzhackschnitzel-Preise steigen leicht: Holzknappheit als Ursache

Landwirte sehen sich zum Ende des Jahres 2025 mit einer moderaten Preissteigerung bei Holzhackschnitzeln konfrontiert. Die begrenzte Verfügbarkeit von Holz als Rohstoff ist ein zentraler Faktor, der diese Entwicklung beeinflusst.

Aktuelle Marktentwicklung bei Holzhackschnitzeln

Im vierten Quartal 2025 haben die Preise für Holzhackschnitzel einen leichten Anstieg verzeichnet. Laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) ist der Durchschnittspreis für die Qualitätsklasse A1 bei einer Abnahme von 80 Schüttraummetern (SRM) um 1,09 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Dies bedeutet einen bundesweiten Preis von 37,61 €/SRM, was einer Energiepreisentsprechung von 4,61 ct/kWh und einem Preis von 230,26 €/t atro entspricht.

Einflussfaktoren auf die Preisbildung

Laut DEPI wird die derzeitige Preisdynamik vor allem durch Veränderungen am Holzmarkt bestimmt. Schwankungen in Angebot und Verarbeitung beeinträchtigen die Rohstoffverfügbarkeit und damit auch die Kostenstruktur für Holzhackschnitzel. Trotz dieser Herausforderungen bleiben die Preise für A1-Hackschnitzel relativ stabil, so DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele.

Verhaltene Marktdynamik und ihre Auswirkungen

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Hackschnitzelpreise bis Ende 2025 gestiegen. Diese Entwicklung spiegelt eine eher zurückhaltende Marktdynamik wider, so Bentele weiter, weniger jedoch eine stark steigende Nachfrage. Für landwirtschaftliche Betriebe bedeutet dies, dass sie sich auf eine kontinuierliche Überwachung der Preisentwicklung einstellen müssen, um ihre Kosten effektiv zu steuern.

Kostenvorteile gegenüber fossilen Brennstoffen

Trotz der leicht gestiegenen Preise bleiben Hackschnitzel laut DEPI eine wirtschaftlich attraktive Option für die Wärmeversorgung in landwirtschaftlichen Betrieben. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas ergeben sich deutliche Kostenvorteile: Hackschnitzel sind etwa 38 % günstiger als Heizöl und rund 49 % günstiger als Erdgas.

Betriebe können somit trotz der moderaten Preisanstiege weiterhin von den ökonomischen Vorteilen der Nutzung von Holzhackschnitzeln profitieren. Eine strategische Planung im Einkauf sowie effiziente Verbrauchssteuerung bleiben jedoch unerlässlich, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein.

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