Die Ölpreise haben am Silvesterabend im späten Handel leicht nachgegeben, starten jedoch heute Morgen in Asien mit Aufschlägen. Insgesamt bleibt das Preisniveau stabil, und in Deutschland beginnen die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen ins neue Jahr.
Die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte „Brent“ stehen aktuell bei 61,30 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Januar kostet derzeit 624 Dollar. Gleichzeitig fällt der Euro im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird zu Kursen um 1,1740 Dollar gehandelt.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Geopolitische Spannungen bleiben auch zum Jahresbeginn ein zentrales Thema für Ölhändler. Der Krieg in der Ukraine beeinflusst weiterhin die globale Ölversorgung erheblich. Immer wieder kommt es zu Störungen bei der russischen Ölverarbeitung und -verladung aufgrund ukrainischer Drohnenangriffe, zuletzt am Schwarzmeerhafen der Stadt Tuapse. Hinzu kommen Konflikte zwischen den USA und Venezuela sowie Spannungen zwischen China und Taiwan. Neu hinzugekommen sind Differenzen zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die sich um das Grenzgebiet zum Jemen drehen.
Die jüngsten US-Ölbestandsdaten sind bearish ausgefallen, was bedeutet, dass sie preisdrückend wirken könnten. Sowohl das American Petroleum Institute (API) als auch das Department of Energy (DOE) berichteten von gestiegenen Beständen. Das DOE verzeichnete zudem einen für diese Jahreszeit nicht unüblichen Rückgang der Gesamtnachfrage. Trotz dieser Faktoren prognostizieren Analysten, dass die Ölpreise auf einem günstigen Niveau bleiben könnten.
Am Devisenmarkt hat der Euro gegenüber dem US-Dollar bereits im alten Jahr Verluste hinnehmen müssen und setzt diesen Trend heute Morgen fort, ohne dass es hierzu neue marktrelevante Daten gegeben hätte.
Die Heizölpreise in Deutschland starten aufgrund dieser Vorgaben und währungsbedingt mit leichten Aufschlägen ins neue Jahr. Erste Preistendenzen deuten auf ein Plus von rund einem halben Cent pro Liter hin. Ein stützender Faktor könnte in nächster Zeit auch die Nachfrage sein, die aufgrund der kalten Witterung über die Feiertage relativ hoch war und weiter steigen könnte.
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