Die Agrarwirtschaft steht erneut vor Herausforderungen, da sich die Preise für Rohöl an den internationalen Märkten in den letzten Tagen stark erhöht haben. Dies betrifft auch die Heizölpreise, die bereits gestern gestiegen sind. Heute Morgen zeigen sich diese jedoch stabil, was zumindest für eine kurze Verschnaufpause sorgt.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Preisentwicklung und Einflussfaktoren
Aktuell liegt der Preis für die europäische Nordsee-Ölsorte „Brent“ bei 65 Dollar pro Barrel. Parallel dazu kostet eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar 649 Dollar. Der Euro schwächelt leicht gegenüber dem Dollar und wird derzeit mit einem Kurs von etwa 1,1650 Dollar gehandelt.
Die jüngsten Preissteigerungen sind primär auf politische Krisen zurückzuführen, insbesondere auf die Situation im Iran. Zudem führen Angriffe auf russische Öltanker und Anlagen am Schwarzen Meer zu einer erhöhten Risikoprämie. Auch der anhaltende Konflikt zwischen den USA und Venezuela wirkt sich auf den Ölmarkt aus, obwohl er aktuell nicht die stärkste Auswirkung zeigt.
Angebotslage und Markteinflüsse
Laut dem Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) gibt es weltweit ein Überangebot von 2,83 Millionen Barrel pro Tag. Diese Prognose wurde kürzlich erhöht, da sie vor etwa vier Wochen noch bei 2,26 Millionen Fass täglich lag. Zusätzliche Bestandsdaten des American Petroleum Institute zeigen einen unerwarteten Zuwachs: Rohölbestände stiegen um 5,3 Millionen Barrel, Destillate um 4,3 Millionen und Benzin um 8,2 Millionen Fass. Ob das Department of Energy (DOE) diese Zahlen heute bestätigen wird, bleibt abzuwarten.
Währungsmarkt und Verbraucherpreise
Am Devisenmarkt herrschte gestern relative Ruhe. Der US-Dollar konnte leicht zulegen, obwohl der Verbraucherpreisindex für Dezember mit einem Plus von 2,7 Prozent innerhalb der Erwartungen lag. Der Kern-Verbraucherindex zeigte mit 2,6 Prozent einen etwas geringeren Anstieg als prognostiziert.
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Ausblick auf die Heizölpreise
Trotz jüngster Preisanstiege bleiben die Heizölnotierungen in Deutschland weiterhin attraktiv und liegen deutlich unter den Durchschnittswerten der letzten drei Jahre im Januar. Experten erwarten für heute lediglich geringe Preisaufschläge von etwa einem halben Cent pro Liter.

