Die Europäische Union steht kurz vor einem bedeutenden Schritt im Bereich des Tierschutzes. Der EU-Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi plant, noch in diesem Jahr Vorschläge zur Abschaffung der Käfighaltung von Nutztieren vorzulegen. Ziel ist es, bis 2026 ein umfassendes Verbot auf EU-Ebene einzuführen.
Vielfältige Ansätze statt pauschales Verbot
Entgegen den Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative „End the Cage Age“ wird es kein generelles Verbot geben. Várhelyi betonte im Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments, dass die Ansätze je nach Tierart variieren sollen. Konkrete Details zu diesen Differenzierungen wurden allerdings nicht genannt.
Pragmatische Regelungen mit Übergangsfristen
Eines der Hauptziele ist die Einführung praktikabler Regelungen, die durch angemessene Übergangszeiten ergänzt werden. Bereits durchgeführte Konsultationen haben gezeigt, dass für Tiere wie Legehennen, Schweine, Kälber und Masthühner spezialisierte Gesetzesvorschläge in Arbeit sind.
Breite Palette betroffener Tierarten
Neben den genannten Tieren stehen auch Kaninchen, Enten, Gänse und Wachteln im Fokus der geplanten Änderungen. Diese Vielfalt zeigt die Komplexität und den umfangreichen Anspruch der EU-Vorhaben zum Tierschutz.
