In Nordrhein-Westfalen hat ein Kupferdiebstahl an einer Photovoltaik-Anlage einen erheblichen finanziellen Verlust verursacht. Der Schaden beläuft sich auf eine Summe im sechsstelligen Eurobereich.
Wachsende Nachfrage nach Kupfer lockt Diebe an
Der kontinuierliche Anstieg des Kupferpreises macht den Rohstoff immer attraktiver für Kriminelle. In jüngster Zeit wurden vermehrt E-Ladesäulen und andere Anlagen ins Visier genommen. Erst kürzlich kam es in Schleswig-Holstein und Brandenburg zu ähnlichen Vorfällen, bei denen Kupferkabel gestohlen wurden. Nun hat es einen Solarpark in Salchendorf, einem Ortsteil von Neunkirchen im Kreis Siegen-Wittgenstein, getroffen.
Details zum Vorfall in Salchendorf
Laut Angaben der Kreispolizeibehörde hatten die bisher unbekannten Täter es auf Kabel einer großen Solar-Freiflächenanlage abgesehen. Sie verschafften sich unerlaubt Zugang zu dem Gelände am Ortsausgang Richtung Siegen und schnitten zahlreiche Kabel durch, um diese zu entwenden. Die Polizei vermutet, dass die Täter ein Fahrzeug nutzten, um ihre Beute abzutransportieren. Obwohl das Areal eigentlich gut gesichert ist, gelang es den Dieben, unbemerkt einzudringen.
Ermittlungen und Aufruf an die Bevölkerung
Der Einbruchsdiebstahl ereignete sich von Sonntag, dem 25. Januar, auf Montag in den Nachtstunden. Der entstandene Schaden wird von der betroffenen Firma auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise. Personen mit sachdienlichen Informationen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0271-7099-0 zu melden.
Die zunehmende Anzahl solcher Vorfälle unterstreicht die Dringlichkeit, Sicherheitsmaßnahmen an Anlagen mit wertvollen Materialien wie Kupfer zu verstärken.
