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Ukrainischer Getreideexport bleibt zum Saisonstart hinter Vorjahr

Seit Beginn der Vermarktungssaison 2025/26 hat die Ukraine bis zum 25. Juli knapp 1 Million Tonnen Getreide und Körnerleguminosen ausgeführt. Das teilte das ukrainische Landwirtschaftsministerium unter Berufung auf vorläufige Daten der nationalen Zollbehörde mit.

Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres fällt das Ausfuhrvolumen deutlich geringer aus. Am 24. Juli 2024 hatte der Export noch 2,779 Millionen Tonnen betragen – fast das Dreifache des aktuellen Niveaus.

Nach Getreidearten aufgeschlüsselt zeigt sich, dass bisher 356.000 Tonnen Weizen aus der Ukraine exportiert wurden. Im Vorjahreszeitraum belief sich diese Menge noch auf 994.000 Tonnen. Auch beim Gersteexport gab es einen Rückgang. Aktuell wurden 123.000 Tonnen ausgeführt, im Vergleich zu 380.000 Tonnen im gleichen Zeitraum der vorherigen Saison.

Beim Roggen liegt der Exportwert in diesem Jahr bislang bei null, während im Vorjahr noch rund 300 Tonnen verschifft wurden. Die Ausfuhren von Mais machen aktuell 514.000 Tonnen aus. Damit bleiben sie deutlich hinter dem Vorjahreswert von 1,393 Millionen Tonnen zurück.

Auch beim Mehlausfuhrvolumen zeigt sich ein Rückgang. Insgesamt wurden seit Saisonbeginn 2.700 Tonnen ukrainisches Mehl exportiert. Davon entfielen 2.500 Tonnen auf Weizenmehl. Im Vorjahreszeitraum lagen die Zahlen noch bei 3.800 Tonnen beziehungsweise 3.500 Tonnen für Weizenmehl.

Die aktuellen Zahlen zeichnen ein klares Bild: In den ersten Wochen der neuen Saison liegen die Ausfuhren ukrainischer Agrarprodukte deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Wie sich der Trend im weiteren Jahresverlauf entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

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