Der Winter 2026 hat in Schottland schwere Schäden angerichtet, besonders im Norden und Nordosten des Landes. Landwirte kämpfen seit Wochen mit den Folgen starker Schneefälle und anhaltendem Frost. Inmitten dieser Herausforderungen bietet die Royal Scottish Agricultural Benevolent Institution (RSABI) finanzielle Unterstützung durch den neu ins Leben gerufenen Snow Impact Fund an.
Unterstützung für betroffene Betriebe
Der Notfallfonds umfasst insgesamt 100.000 Pfund, was ungefähr 115.450 Euro entspricht. Aus diesem Topf können landwirtschaftliche Familienbetriebe bis zu 1.000 Pfund, also etwa 1.154 Euro, als Soforthilfe erhalten. Diese Mittel sollen helfen, die durch das Extremwetter verursachten Schäden und Zusatzkosten abzufedern. Um die Unterstützung zu erhalten, müssen Landwirte jedoch bestimmte Förderkriterien erfüllen und entsprechende Nachweise für Verluste oder Schäden erbringen.
Kampf gegen die Elemente
Laut der Geschäftsführerin der RSABI, McLaren, war der Beginn des Jahres eine besonders harte Zeit für viele Bauernfamilien in den betroffenen Regionen. Sie mussten nicht nur ihr Vieh unter extremen Bedingungen versorgen, sondern auch ihre Gemeinschaften unterstützen. Trotz der widrigen Umstände hielten sie Straßen frei und halfen schutzbedürftigen Menschen in ländlichen Gebieten.
Schäden auf den Höfen
Die Auswirkungen des Winters sind auf den Höfen deutlich spürbar: Eingestürzte Dächer von Ställen und beschädigte Futter- sowie Getreidelager sind keine Seltenheit. Mit dem einsetzenden Tauwetter könnte es zu weiteren Problemen wie Überschwemmungen kommen, was zusätzliche Herausforderungen für die Landwirte bedeutet.
Gemeinschaftlicher Zusammenhalt
Zusätzlich zum Snow Impact Fund hat RSABI einen Spendenaufruf gestartet, um noch mehr Unterstützung zu mobilisieren. Viele Menschen aus anderen Teilen des Landes – darunter auch nicht betroffene Landwirte – haben bereits Hilfe angeboten. Diese Solidarität zeigt den starken gemeinschaftlichen Zusammenhalt auf dem Land und ist eine Quelle der Hoffnung für die betroffenen Familienbetriebe.
Quellen: Farming UK, RSABI (Royal Scottish Agricultural Benevolent Institution)
