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Proteste der Landwirte bremsen EU-Verschärfungen

Die jüngsten Proteste der Landwirte haben vorübergehend Verschärfungen aus Brüssel gestoppt. Maßnahmen wie die EU-Pflanzenschutzverordnung SUR und das Naturwiederherstellungsgesetz wurden ausgesetzt. Auch die Industrie-Emissionsrichtlinie wurde abgeschwächt. Doch die Themen Klimaneutralität, Umweltschutz und Biodiversität bleiben weiterhin im Fokus.

Rückblick und aktuelle Lage

Mit dem Green Deal strebt die EU Klimaneutralität bis 2050 an. Anfangs schienen die Maßnahmen praxisfern und bedrohten die produktive Landwirtschaft. Doch durch Ereignisse wie die Corona-Pandemie und politische Proteste wurden viele dieser Maßnahmen vorerst gestoppt. Einige Landwirte und Verbände feiern dies als Erfolg.

Zukunftsprogramm Pflanzenschutz und neue Initiativen

Trotz der derzeitigen Pause sind die politischen Ziele nicht vom Tisch. Berlin plant mit dem , den Mitteleinsatz zu reduzieren. Elf , darunter Deutschland, starten einen neuen Versuch für das Naturwiederherstellungsgesetz. Die Abschaffung der Stilllegung in könnte Befürworter eines zweiten Nationalparks stärken.

Herausforderungen für Tierhalter

Tierhalter in Deutschland könnten gezwungen sein, in Ablufttechnik zu investieren oder ihren Betrieb aufzugeben, wenn die TA-Luft in Kraft tritt. Diese Anforderungen könnten die Landwirtschaft weiter belasten.

Notwendigkeit für kooperative Ansätze

Der Bauernverband und andere Akteure sind aus der Fundamental-Opposition herausgegangen und setzen sich nun für kooperative Ansätze ein. Der Bauernverbandsvizepräsident Günther Felßner fordert einen 10-Punkte-Plan, um den Green Deal für die Landwirtschaft zu einem echten Deal zu machen, der Versorgungssicherheit mit Klima- und Ressourcenschutz, Biodiversität und kombiniert.

Während die Landwirte vorübergehend Erfolge erzielt haben, bleibt die Notwendigkeit, sich auf langfristige Herausforderungen einzustellen. Die Themen , Stilllegung und Umweltschutz werden zurückkommen, und die Landwirtschaft muss sich darauf vorbereiten. Die Politik und die Verbände sind gefordert, konkrete und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die sowohl die landwirtschaftliche Produktion sichern als auch den Umweltschutz stärken.