Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte „Brent“ bei 59,90 Dollar pro Barrel, während eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Januar zur Stunde 598 Dollar kostet. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum Dollar stabil und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1695 Dollar gehandelt.
In einem bemerkenswerten Schritt hat US-Präsident Donald Trump erklärt, dass 30 bis 50 Millionen Barrel sanktionierten Öls aus Venezuela an die USA geliefert werden sollen. Diese Maßnahme soll das globale Ölangebot mittel- bis langfristig erhöhen und übt somit Druck auf die Rohölpreise aus. Gleichzeitig hat der saudische Ölkonzern Aramco angekündigt, seine Preise für Lieferungen nach Europa zu senken. Auch Fortschritte bei den Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg tragen zur Preissenkung bei.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Das American Petroleum Institute (API) veröffentlichte gestern Abend nach Börsenschluss neue Ölbestandsdaten, die einen unerwarteten Rückgang von 2,8 Millionen Barrel Rohöl zeigen, während es bei den Produkten deutliche Zuwächse gab. Diese Zahlen können als leicht preisdrückend gewertet werden. Weitere Daten vom Department of Energy (DOE) werden heute Nachmittag erwartet.
Am Devisenmarkt hatte der Euro gegenüber dem US-Dollar einen schlechten Jahresstart, konnte sich zuletzt jedoch etwas stabilisieren. Die geopolitischen Ereignisse haben die US-Währung als „sicherer Hafen“ wieder attraktiver gemacht.
Für Verbraucher bedeutet dies erfreulicherweise weitere Abschläge bei den Heizölpreisen. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus von rund einem Cent pro Liter erwarten, wodurch die Notierungen auf ein neues Langzeittief zusteuern. Dies geschieht trotz der zum Jahreswechsel erhöhten CO2-Abgabe. Bei knapp werdendem Tankvorrat wird empfohlen, jetzt sofort zu kaufen, da die Lieferzeiten aufgrund der kalten Temperaturen und der hohen Nachfrage länger werden könnten.
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