Die gegenwärtige Entwicklung der Ölpreise zeigt eine uneinheitliche Tendenz an den internationalen Warenterminmärkten. Obwohl die Preise heute Morgen insgesamt schwächer starten, könnte dies auch auf die Heizöl-Notierungen Einfluss nehmen und zu leichten Preisnachlässen führen.
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Aktuelle Marktdaten und Währungseinflüsse
Der aktuelle Marktwert für die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte „Brent“ liegt bei 101,50 Dollar pro Barrel, während der Preis für eine Tonne Gasöl zur Lieferung im April derzeit bei 1167 Dollar steht. Der Euro hat sich im Vergleich zum US-Dollar verbessert und wird momentan zu einem Kurs von etwa 1,1540 Dollar gehandelt.
Einfluss des Iran-Konflikts und internationale Reaktionen
Inmitten der dritten Woche des Konflikts mit dem Iran stabilisieren sich die Rohölpreise um die 100-Dollar-Marke je Fass, wobei die Schwankungen etwas abnehmen. Die Auseinandersetzungen sind weiterhin intensiv, wie durch die kürzlich gemeldete Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Larijani belegt wird. Um die Blockade der Straße von Hormus zu überwinden, setzt die USA panzerbrechende Munition ein, um iranische Stellungen zu zerstören. Eine Entscheidung über den Begleitschutz für Transporte durch diese wichtige Meerenge ist noch ausstehend und bleibt ein Streitpunkt zwischen den USA und anderen NATO-Mitgliedsstaaten.
Kirkuk-Ceyhan-Pipeline als Entlastung
Eine gewisse Entspannung brachte die Nachricht, dass über die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline vermehrt Ölexporte aus dem Kurdengebiet des Irak an den türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan abgewickelt werden sollen. Diese Pipeline hat eine Kapazität von über 400.000 Barrel pro Tag bei Vollauslastung. Die Wiederaufnahme der Exporte könnte den Ölmarkt entlasten, nachdem es in den vergangenen Jahren zwischen dem Irak und der Türkei Streitigkeiten über Einnahmen und Verantwortlichkeiten gab.
Ölbestände und Erwartungen an die Federal Reserve
Gestern Abend veröffentlichten API-Ölbestandsdaten zeigten einen unerwarteten Anstieg der Rohölvorräte, was preisdrückend wirkte. Händler warten nun gespannt auf die umfassenderen DOE-Zahlen, die heute erwartet werden. Am Devisenmarkt konnte der Euro vor der Sitzung der Federal Reserve weiter zulegen und festigte sich oberhalb der 1,15-Dollar-Marke. Angesichts des erwarteten Inflationsdrucks scheinen weitere Zinssenkungen vorerst unwahrscheinlich.
Stabile Heizölpreise trotz geringer Nachfrage
Trotz eines stabilen bis leicht rückläufigen Starts in den heutigen Handelstag bleiben die Heizölpreise in Deutschland weitgehend konstant. Die Nachfrage bleibt extrem niedrig, sodass auch bei Diesel keine Versorgungsengpässe erwartet werden. Beide Produkte basieren auf Gasöl, unterscheiden sich jedoch hauptsächlich in ihrer Besteuerung. Verbrauchern wird geraten, nur kleine Mengen zu bestellen, wenn ihr Vorrat nicht über die gesamte Heizperiode reicht.
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