Die jüngste Entwicklung an den internationalen Ölmärkten bietet Verbrauchern in Deutschland aktuell eine günstige Gelegenheit, Heizöl zu erwerben. Die Preise für Öl sind zu Beginn der Handelswoche deutlich gesunken und somit auch die Heizöl-Notierungen. Dies könnte sich als vorteilhaft erweisen, da die Füllstände in vielen Tanks zuletzt gesunken sind.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Ölpreise und Wechselkurse
Der Preis für Brent-Rohöl, die führende Nordsee-Sorte, liegt derzeit bei 65,60 Dollar pro Barrel. Gleichzeitig kostet eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar etwa 691 Dollar. Der Euro hat gegenüber dem Dollar an Wert verloren und notiert nun bei etwa 1,1850 Dollar. Diese Wechselkursentwicklung beeinflusst ebenfalls die Preisgestaltung auf dem Heizölmarkt.
Entspannung im Nahen Osten
Die geopolitische Lage hat sich leicht entspannt: Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen ab, da beide Seiten Gespräche zur Konfliktlösung ankündigen. Diese Entwicklungen führten zu einem Rückgang der Rohölpreise um etwa zwei Dollar pro Fass. Die OPEC+ hat auf ihrem jüngsten Treffen beschlossen, die Fördermengen im März unverändert zu belassen und erst im nächsten Monat über mögliche Anpassungen für das zweite Quartal zu entscheiden.
Einfluss externer Faktoren
Darüber hinaus hat sich die Wetterlage in Nordamerika verbessert, was das Risiko weiterer Störungen in der Ölversorgung mindert. Auch die Bestandsdaten von API und DOE sowie die Anzahl der aktiven US-Bohranlagen bleiben wichtige Indikatoren für den weiteren Verlauf des Ölmarkts. Letztere verbleibt auf dem niedrigsten Stand der letzten viereinhalb Jahre.
Wechsel an der Spitze der US-Notenbank
Am Devisenmarkt sorgt die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank für Unruhe. Warsh ist bekannt für seine strikte Haltung gegenüber einer lockeren Geldpolitik, was Spekulationen über baldige Zinssenkungen dämpft. Diese Entscheidung stärkt den US-Dollar gegenüber dem Euro, da Warshs Unabhängigkeit von politischem Einfluss als gegeben angesehen wird.
Aussichten für Heizölkäufer
Trotz dieser Währungsverluste werden die Heizölpreise in Deutschland mit attraktiven Abschlägen in den Februar starten. Prognosen deuten auf einen Rückgang von zwei bis drei Cent pro Liter hin. Angesichts der niedrigen Füllstände in vielen Verbrauchertanks kommt dieser Preisrückgang genau zur richtigen Zeit und dürfte das Interesse am Heizölkauf steigern.
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