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Schwierige Prognosen: Entwicklung der Zinsen bei Maschinenfinanzierungen

Entwicklungen auf dem Markt für mittelfristige Zinsen sind schwer vorherzusagen. Experten der Deutschen Kreditbank haben Einblicke in die Finanzierung von Landtechnik gegeben.

Kreditfinanzierungen ermöglichen es Kunden, bar gegenüber Händlern zu zahlen.

Die aktuelle Zinsentwicklung ist auf die weltweite Lage zurückzuführen. Nach einer langen Phase mit niedrigen oder Nullzinsen hat die Europäische Zentralbank in den letzten 18 Monaten die Zinsen fast monatlich erhöht – ein historischer Vorgang. Während die kurzfristigen Zinsen gestiegen sind, sind die langfristigen Zinsen bereits wieder gesunken. Welche Auswirkungen hat das auf die Finanzierung von Landtechnik? Mirko Jonas von der DKB, zuständig für die Landwirtschaftskunden, gibt Einblicke.

In den letzten zwei Jahren sind die Zinsen in mittelfristigen Laufzeiten deutlich gestiegen, von unter 1 % auf teilweise über 4 %. Dieser Anstieg verteuert Finanzierungen erheblich. Dennoch sollten betriebliche Notwendigkeiten Vorrang vor den Zinsen haben. Investitionen sollten nicht aufgeschoben werden, auch wenn es teurer wird.

Es wird empfohlen, die Laufzeiten genau zu prüfen und Finanzierungen an den geplanten Abschreibungszeiträumen auszurichten. Bei der DKB laufen die meisten Landtechnik-Finanzierungen im Bereich von vier bis acht Jahren.

Flexibilität ist wichtiger als Rentabilität. Die Liquidität des Betriebs muss erhalten bleiben. Eigenmittel sollten nur eingebracht werden, wenn der Betrieb es sich leisten kann. Vollfinanzierungen sind bei Maschinen üblich und schonen die Liquidität.

Die Finanzierung über unabhängige Kreditinstitute bietet Verhandlungsspielraum, den Hersteller- oder Händlerfinanzierungen nicht bieten. Bankfinanzierungen sind ab etwa vier bis acht Jahren günstiger.

Technikfinanzierungen sind heute einfacher geworden. Bei guten Bonitäten ist keine Sicherungsübereignung der Maschine mehr erforderlich. Die Prozesse werden beschleunigt, um Kunden besser zu unterstützen.

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