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Rohölpreise brechen ein – Heizölpreise fallen

Zum Wochenbeginn zeigten sich die internationalen Rohölmärkte zunächst fester. Doch mit dem Start des Handels in den USA kippte die Stimmung, was zu einem spürbaren Rückgang der Ölpreise führte. Dieser Kurswechsel macht sich auch bei den Heizölpreisen in Deutschland bemerkbar, die nach den jüngsten Aufschlägen nun wieder nachgeben.

Im frühen Handel notieren die September-Futures der Nordsee-Rohölsorte Brent bei rund 69 US-Dollar pro Barrel. Der Preis für eine Tonne Gasöl mit Lieferung im August liegt aktuell bei etwa 695 US-Dollar. Der Euro zeigt sich gegenüber dem US-Dollar weiterhin stabil und bewegt sich am Morgen bei einem Kurs von rund 1,1680 US-Dollar.

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Ein möglicher Auslöser für die zwischenzeitlichen Preisgewinne war die Erwartung einer bedeutenden Ankündigung aus den USA. Im Raum stand die Vermutung, Präsident Trump könnte sofortige Strafmaßnahmen gegen Russland verkünden. Stattdessen setzte er ein Ultimatum: Sollte Russland seine militärischen Aktivitäten in der Ukraine nicht binnen 50 Tagen einstellen, sollen Importzölle von bis zu 100 Prozent für Länder greifen, die weiterhin russisches Öl abnehmen.

Insbesondere China und Indien würden von solchen Sanktionen betroffen sein, da sie zu den größten Abnehmern russischer Rohölmengen zählen. Marktteilnehmer zeigen sich allerdings skeptisch, ob die angedrohten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden. Zum einen könnte die US-Wirtschaft selbst erhebliche Einbußen erleiden, zum anderen verschafft die Frist Russland zusätzliche Zeit zur strategischen Neuorientierung.

Diese Entwicklungen sorgten am Montag für einen deutlichen Rücksetzer der Ölpreise. Sollte es allerdings gelingen, dass Staaten wie China oder Indien ihre Importe umstellen, könnte dies zu einer Stabilisierung oder gar einem erneuten Anstieg der Rohölpreise führen. Abseits der politischen Spekulationen rücken heute handfeste Daten in den Vordergrund: Der aktuelle Monatsbericht der OPEC sowie die am Abend erwarteten Lagerbestandszahlen des US-amerikanischen API gelten als wichtige Orientierungshilfen für die Marktbeobachter.

Aus China wurden heute Morgen neue Wirtschaftsdaten bekannt. Die Wirtschaftsleistung des Landes legte im zweiten Quartal um 5,2 Prozent zu, konnte damit aber nicht an die Dynamik des ersten Quartals anknüpfen. Überraschend positiv fiel hingegen die Industrieproduktion im Juni aus, die ein Plus von 6,8 Prozent verzeichnete. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg von 5,6 Prozent gerechnet.

Am Devisenmarkt war unterdessen wenig Bewegung zu verzeichnen. Der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar verharrte innerhalb einer engen Spanne. Händler reagierten nervös auf die erneut aufkommende Debatte über US-Zölle auf europäische Produkte sowie die entsprechenden Gegenreaktionen aus Brüssel.

Für den deutschen Heizölmarkt bedeutet der Rückgang der Rohöl- und Gasölpreise spürbare Entlastung. Die Notierungen dürften im Tagesverlauf um ein bis zwei Cent je Liter nachgeben, womit der Anstieg vom Wochenbeginn bereits wieder wettgemacht wäre. Erste Preistrends deuten bereits auf dieses Niveau hin.

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