Anzeige
 

Schlechter Zustand der Weizenfelder in Frankreich: Sorgen um die Ernte 2024/25

Der Zustand der Weizenfelder in Frankreich bleibt weiterhin besorgniserregend. Laut dem jüngsten Bericht von FranceAgriMer ist der Zustand der Weichweizenfelder in Frankreich der schlechteste der letzten vier Jahre. Bis zum 13. Mai befanden sich nur 64% der Weichweizenfelder in gutem oder ausgezeichnetem Zustand, ein unveränderter Wert im Vergleich zur Vorwoche. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 93%.

Durumweizen und Gerste ebenfalls betroffen

Auch bei Durumweizen zeigt sich ein ähnliches Bild. Obwohl sich der Anteil der in gutem oder ausgezeichnetem Zustand leicht von 65% auf 66% erhöht hat, bleibt auch hier der Zustand der Felder der schlechteste der letzten vier Jahre. Experten warnen, dass das langsame Wachstum der Weizenfelder in Kombination mit einer deutlichen Reduktion der zu einer erheblich kleineren Ernte im Wirtschaftsjahr 2024/25 führen könnte.

Herausforderungen durch Wetterbedingungen

Die Wetterprognosen tragen weiter zur Unsicherheit bei. Erwartete starke Regenfälle könnten die Erholung der Weizenfelder behindern und das Risiko von Pflanzenkrankheiten erhöhen. Diese klimatischen Herausforderungen verstärken die Sorgen um die zukünftigen Erträge.

Zustand des Winter- und Sommergetreides

Auch der Zustand des Wintergetreides gibt Anlass zur Sorge. Nur 66% der Wintergerstenfelder befinden sich in gutem oder ausgezeichnetem Zustand, was ebenfalls den niedrigsten Wert der letzten vier Jahre darstellt. Für Sommergetreide liegt dieser Anteil bei 74%, dem niedrigsten Wert der letzten zwei Jahre.

Verzögerungen bei der Maisaussaat

Neben den Schwierigkeiten mit Weizen und Gerste gibt es auch Verzögerungen bei der . Bis zum 13. Mai waren erst 72% der geplanten Maisflächen bestellt, ein Anstieg von 18% gegenüber der Vorwoche. Dennoch liegt dieser Wert unter dem Vorjahresniveau von 85% und dem Fünfjahresdurchschnitt von 91%.

Die aktuellen Daten von FranceAgriMer zeichnen ein düsteres Bild für die französische . Der schlechte Zustand der Weizen- und Gerstenfelder, kombiniert mit den Verzögerungen bei der Maisaussaat, deutet auf erhebliche Herausforderungen für die /25 hin.