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Dürre beeinflusst Ernteprognosen für Mais und Soja in Brasilien negativ

Die anhaltende Dürre in Brasilien zwingt Experten dazu, ihre Ernteprognosen für Mais und Soja für das Erntejahr 2023/24 deutlich nach unten zu korrigieren. Die Beratungsfirma StoneX hat ihre Erwartungen für die Maisernte von den im Mai prognostizierten 125,6 Millionen Tonnen auf 121,75 Millionen Tonnen gesenkt. Insbesondere die Safrinha-Ernte, die zweite und bedeutendere Maisernte, ist von dieser Reduktion betroffen.

Der überarbeitete Bericht zeigt, dass die erwartete Safrinha-Ernte um 3,9 % auf 93,5 Millionen Tonnen gesunken ist. Grund für diese Anpassung sind die negativen Auswirkungen der Dürre auf die Maisfelder in den Bundesstaaten Mato Grosso do Sul, Goiás, Paraná und São Paulo. Die durchschnittliche Ertragsprognose für Safrinha-Mais wurde ebenfalls reduziert und liegt nun bei 5,42 Tonnen pro Hektar im Vergleich zu den im Mai geschätzten 5,67 Tonnen pro Hektar.

Auch die Sojaernteprognosen mussten aufgrund widriger Wetterbedingungen angepasst werden. Die erwartete Sojaernte für 2023/24 wurde von den ursprünglich geschätzten 150,8 Millionen Tonnen auf 149 Millionen Tonnen gesenkt. Diese Korrektur ist vor allem auf Ernteverluste nach Überschwemmungen im Bundesstaat Rio Grande do Sul zurückzuführen. Trotz der fast abgeschlossenen Sojaernte in Brasilien haben die extremen Wetterbedingungen einen erheblichen Einfluss auf die Gesamterträge.

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