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Hähnchenproduktion steigt bis Ende 2026 um 2,5 % auf 110,7 Mio. Tonnen

Die weltweite Produktion von Hähnchenfleisch wird voraussichtlich bis Ende 2026 um 2,5 % auf insgesamt 110,7 Millionen Tonnen ansteigen. Besonders China spielt eine zentrale Rolle in diesem Wachstum, während auch der Verbrauch und der Außenhandel zunehmen.

Steigender Konsum und Produktionswachstum

Laut aktuellen Prognosen der AMI wird die Erzeugung von Hähnchenfleisch im Vergleich zu 2025 um 2,5 % zulegen. In den größten Produktionsländern wird ein Anstieg erwartet, wobei China mit einem bemerkenswerten Plus von 4,8 % die Liste anführt. Dort haben große Produzenten ihre Hühnerhaltung ausgebaut und gleichzeitig ihre Schlacht- und Verarbeitungskapazitäten erhöht. In den USA fördern höhere Schlachtgewichte, attraktive Gewinnmargen und eine stabile Nachfrage im Inland die Produktion.

Der globale Verbrauch von Hähnchenfleisch dürfte ebenfalls um 2,3 % zunehmen. Das Fleisch bleibt als kostengünstige Proteinquelle weltweit gefragt. Die USA sind weiterhin der größte Markt, mit einer erwarteten Konsumsteigerung von 2,4 %. Auch die EU verzeichnet Zuwächse und rangiert im internationalen Vergleich auf Platz vier.

Erweiterte Exportaktivitäten im Fokus

Im Bereich des Außenhandels prognostiziert das US-Landwirtschaftsministerium einen Anstieg der globalen Exporte um 3,5 %. Brasilien dominiert weiterhin den Exportmarkt mit über einem Drittel der weltweiten Ausfuhren. Nachfolgend sind die USA und die EU bedeutende Exporteure.

Bemerkenswert sind die Entwicklungen in China: Dank hoher Tierbestände und günstiger Futtermittelkosten kann das Land seine Produktion steigern und deutlich mehr exportieren. Die Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens und Chinas bedeutet jedoch für andere führende Exporteure nur geringe Wachstumschancen.