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Afrikanische Schweinepest: Weitere Funde in Hessen

Die () hat in Hessen erneut zugeschlagen. Nach den jüngsten Funden an zwei Wildschweinkadavern ist die Zahl der infizierten Tiere auf insgesamt neun gestiegen. Diese Information teilte das mit, wobei die abschließende Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut noch aussteht.

Die neuen Kadaver wurden südlich der bisherigen Kernzone entdeckt, einer bei Riedstadt-Leeheim und der andere am Kühkopf im Hessischen Ried. Aufgrund dieser Funde muss die Kernzone erweitert werden, was auch eine Vergrößerung der Restriktionszone nach sich zieht. Neu betroffen sind nun auch Teile der Stadt Darmstadt und des Kreises Bergstraße.

Bereits unter die Restriktionszone fielen die Kreise Groß-Gerau, Offenbach-Land und Darmstadt-Dieburg sowie der Main-Taunus-Kreis und die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden. Mit den neuen Funden sind nun auch die südlichen Bereiche des Kreises Groß-Gerau, einschließlich Gernsheim und Biebesheim, sowie die gesamte Fläche von Stockstadt eingeschlossen.

In der Restriktionszone gelten spezielle Auflagen für die Bevölkerung. Dazu zählen die Leinenpflicht für Hunde sowie Einschränkungen bei Jagd und . Das Landwirtschaftsministerium entscheidet je nach Lage über weitere Maßnahmen und plant eine angepasste Allgemeinverfügung, so Landrat Thomas Will aus Groß-Gerau.

Zur Eindämmung der und Suche nach weiteren infizierten Tieren sind professionelle Hunde- und Drohnenstaffeln im Einsatz. Diese durchkämmen nicht nur Hessen, sondern kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, um Proben von weiteren Wildschweinkadavern zu entnehmen. Seit Mitte Juni wurden bereits 75 tote Wildschweine untersucht.

Aktuelle Informationen und Entwicklungen zur Afrikanischen Schweinepest werden kontinuierlich auf der Website des Landwirtschaftsministeriums veröffentlicht.