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Milchpulver-Preise steigen weiter, Cheddar verzeichnet Rückgang

Der internationale Markt für Milchprodukte zeigt erneut Bewegung: An der Global Dairy Trade-Börse (GDT) ist der Durchschnittspreis für alle Milchprodukte um 2,5 % auf 4.021 $/t gestiegen. Diese positive Entwicklung folgt auf einen leichten Rückgang im September und markiert den zweiten Preisanstieg im Oktober. Der Preisindex erreichte mit 1.208 Punkten ein neues Niveau.

Milchpulverpreise steigen, Cheddarpreis sinkt

Besonders bemerkenswert ist der starke Anstieg bei verschiedenen Pulverprodukten. Der Preis für Buttermilchpulver verzeichnete mit einem Plus von 8,4 % auf 4.694 $/t den größten Zuwachs. Auch Vollmilchpulver und Magermilchpulver legten um 4,4 % beziehungsweise 3,4 % zu, während Mozzarella und Laktose geringere Anstiege von 1,3 % und 0,6 % erfuhren.

Im Gegensatz dazu sanken die Preise für einige andere Milchprodukte. Butteröl und Butter verzeichneten Rückgänge von 3,4 % auf 5.488 $/t beziehungsweise 0,4 % auf 4.721 $/t. Besonders auffällig war der Preisrückgang beim Cheddar-Käse, der um 7,4 % auf 3.645 $/t fiel.

Auktionsvolumen leicht erhöht

An der Auktion am 20. Oktober wurden insgesamt 42.088 Tonnen gehandelt, was eine leichte Steigerung gegenüber der vorherigen Auktion am 6. Oktober darstellt. Die GDT-Auktionen finden alle zwei Wochen statt und bieten einen wichtigen Einblick in die Trends des internationalen Milchmarkts.

Laut Marktanalysten bleibt die Nachfrage nach Pulverprodukten stark, während die sinkenden Preise für Cheddar auf ein Überangebot oder eine schwächere Nachfrage hindeuten könnten. Die zukünftige Entwicklung wird maßgeblich davon abhängen, wie sich diese Faktoren weiterentwickeln.

  • Anstieg des Durchschnittspreises: +2,5 % auf 4.021 $/t
  • Auktionsvolumen: 42.088 Tonnen (leicht gestiegen)
  • Bedeutende Preisänderungen:
    • Anstieg: Buttermilchpulver (+8,4 %), Vollmilchpulver (+4,4 %)
    • Senkung: Cheddar (-7,4 %), Butteröl (-3,4 %)

Die Entwicklungen an der Global Dairy Trade-Börse werden weiterhin aufmerksam verfolgt werden müssen, insbesondere in Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die globalen Milchproduktrends und -preise.