Anzeige
 

EU-Fleischmarkt 2026: Geflügel im Aufwind, Schweinefleisch sinkt

Laut der aktuellen Prognose der EU-Kommission wird die Fleischerzeugung in der Europäischen Union bis 2026 weitgehend konstant bleiben. Die Bruttoeigenerzeugung soll gegenüber 2025 um lediglich 0,5 % auf 43,4 Millionen Tonnen sinken. Der Verbrauch pro Kopf soll mit 69,6 Kilogramm nahezu stabil bleiben.

Veränderungen in der Fleischproduktion

Die Produktion von Schweinefleisch, das den größten Anteil ausmacht, wird voraussichtlich um 1 % auf 21,8 Millionen Tonnen zurückgehen. Im Gegensatz dazu wird ein Anstieg bei der Geflügelproduktion um 1,4 % prognostiziert. Rind- und Kalbfleisch sowie Schaffleisch sollen in geringeren Mengen produziert werden als im Vorjahr. Schaffleisch bleibt dabei von untergeordneter Bedeutung.

Konsumtrends: Geflügelfleisch legt zu

Der durchschnittliche Fleischkonsum pro Kopf in der EU zeigt ebenfalls kaum Veränderung. Geflügelfleisch erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Der Pro-Kopf-Verbrauch soll um 1,5 % auf 26,3 Kilogramm steigen. Im Gegensatz dazu wird beim Schweinefleisch ein Rückgang des Konsums um 0,9 % auf 32,6 Kilogramm erwartet.

Fazit: Stabilität mit leichten Verschiebungen

Insgesamt deutet die Prognose für 2026 auf eine stabile Entwicklung des EU-Fleischmarktes hin. Die wesentlichen Veränderungen betreffen die unterschiedlichen Fleischarten. Während Schweinefleisch leicht rückläufig ist, zeigt sich bei Geflügel ein positiver Trend sowohl in der Produktion als auch im Konsum.

Diesen Entwicklungen sollte Aufmerksamkeit gewidmet werden, denn sie könnten langfristige Auswirkungen auf den Markt und die Agrarpolitik haben.