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Schwarzmeerkrise und Wetter treiben Getreidepreise im August hoch

Im August hat sich der FAO-Getreidepreisindex angesichts von geopolitischen Spannungen in der Schwarzmeerregion sowie ungünstigen Ernteprognosen in den USA und Europa um 2,2 % auf durchschnittlich 116,3 Punkte erhöht. Diese Entwicklung spiegelt einen Anstieg von 15 % im Vergleich zum Vorjahr wider.

Einflüsse auf die Preisentwicklung

Die gestiegenen Preise für Weizen und Mais waren maßgeblich für diese Aufwärtsbewegung auf dem Weltmarkt verantwortlich. Bei Weizen trugen vor allem Unsicherheiten bezüglich der Exporte aus der Schwarzmeerregion zu dieser Preissteigerung bei. Hinzu kamen ungünstige Wetterbedingungen in europäischen Anbaugebieten und ein schwächerer US-Dollar. Auch die Maispreise kletterten aufgrund von Befürchtungen über die Ernteaussichten in wichtigen Produktionsländern wie den USA und der EU sowie wegen einer robusten Nachfrage und Problemen bei ukrainischen Exporten.

Weitere Getreidearten betroffen

Nicht nur Weizen und Mais waren von Preiserhöhungen betroffen. Auch die Preise für andere Futtergetreide wie Sorghum und Gerste verzeichneten einen Anstieg. Die internationalen Reispreise legten im August ebenfalls leicht zu. Diese Entwicklung wurde durch Währungsbewegungen, eine anhaltende Nachfrage aus asiatischen und afrikanischen Ländern sowie erwartete Angebotsverknappungen bei Indica-Reis begünstigt.

Der kontinuierliche Anstieg der Getreidepreise wirft Fragen hinsichtlich der globalen Versorgungssicherheit auf. Die Situation erfordert eine genaue Beobachtung, da sie potenziell weitreichende Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit in verschiedenen Regionen der Welt haben könnte.