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Beste stufenlose Getriebe (CVT) des Jahres 2025

Die besten stufenlosen Getriebe (CVT) des Jahres 2025 für landwirtschaftliche Traktoren auf dem Markt

Stufenlose Getriebe für Traktoren stellen vermutlich die höchste technologische Entwicklungsstufe der Antriebstechnik landwirtschaftlicher Fahrzeuge dar. Diese technisch hochkomplexen Getriebe haben die Arbeitsweise mit Traktoren revolutioniert und ermöglichen eine fließende, stufenlose Geschwindigkeitskontrolle.

Ein Überblick über die führenden CVT-Modelle Vom Vario von Fendt über das IVT von John Deere bis hin zu den Lösungen von ZF, New Holland und SDF betrachten wir die wichtigsten Hersteller von CVT-Getrieben, die aktuell auf dem Markt sind.

Die Evolution des Getriebes In den 1980er Jahren dominierten noch mechanische Getriebe. Heute, knapp 30 Jahre später, sind manuelle Schalthebel weitgehend verschwunden und vollständig automatische Getriebe üblich, bei denen eine einzige Steuerung genügt, um unterbrechungsfrei von 0 km/h bis zur Höchstgeschwindigkeit zu beschleunigen.

Trotz ähnlicher Grundprinzipien bestehen jedoch erhebliche Unterschiede bei den einzelnen CVT-Lösungen. Dieser Artikel fokussiert sich auf die mechanischen und hydraulischen Eigenschaften der jeweiligen Systeme und lässt die softwarebedingten Unterschiede bewusst außen vor. Derzeit gibt es fünf führende Hersteller von CVT-Getrieben, deren wichtigste Merkmale wir nachfolgend vorstellen.

Fendt Vario: Der Pionier

Das 1995 eingeführte Vario-Getriebe von Fendt gilt bis heute als Referenz. Es kombiniert zwei hydrostatische Einheiten, die wechselweise als Pumpe und Motor fungieren, mit einem Planetengetriebe.

Dieses System ermöglicht eine kontinuierliche Geschwindigkeitsanpassung ohne herkömmliche Zahnräder, was einen gleichmäßigen, fließenden Betrieb sicherstellt. Das Vario-Getriebe ist in seiner Struktur besonders einfach aufgebaut, mit nur drei Hauptkomponenten, und bietet eine hohe Effizienz. Ein separater Ölkreislauf verhindert außerdem die Verunreinigung durch äußere Einflüsse.

John Deere AutoPowr

Seit 2001 verwendet John Deere mit dem AutoPowr-Getriebe eine Zwischenlösung zwischen Fendts Vario und dem ZF-System. Es kombiniert drei mechanische Bereiche mit einer hydrostatischen Einheit. Ein Planetengetriebe spielt dabei eine zentrale Rolle und ermöglicht eine stufenlose Beschleunigung.

John Deere AutoPowr stufenloses Getriebe
Das AutoPowr-Getriebe von John Deere, eingeführt im Jahr 2001

Die Geschwindigkeit variiert durch das Zusammenspiel von mechanischen Bereichen und Hydraulikunterstützung, wobei die mechanische Kraftübertragung dominiert und die Hydraulik modulierend wirkt.

New Holland AutoCommand

Seit 2008 auf dem Markt, verbindet das AutoCommand-Getriebe von New Holland hydraulische und mechanische Komponenten ähnlich den ZF-Modellen. Es besteht aus einem hydrostatischen Modul (Pumpe-Motor-Kombination) und zwei bis vier synchronisierten mechanischen Gruppen sowie ein bis zwei Rückwärtsgängen.

New Holland AutoCommand stufenloses Getriebe
New Holland AutoCommand stufenloses Getriebe

Die Kraftübertragung erfolgt zunächst hydraulisch, anschließend mechanisch durch Planetengetriebe und synchronisierte Kupplungen, was eine effiziente Leistungsverwaltung ermöglicht.

Das CVT des SDF-Konzerns

Das neueste CVT-Modell ist das T3500 von SDF, das 2018 eingeführt wurde. Es kombiniert einen hydrostatischen Motor mit einem zweistufigen Powershift-Getriebe und bietet so eine stufenlose Steuerung mit zwei mechanischen Bereichen.

Dieses System ermöglicht überwiegend mechanische Kraftübertragung bei zwei spezifischen Geschwindigkeiten, optimiert die Betriebseffizienz und reduziert den Kraftstoffverbrauch.

ZF: Eccom und Terramatic

Der Getriebespezialist ZF bietet zwei CVT-Modelle an: Eccom und Terramatic. Im Gegensatz zum Vario liegt hier der Schwerpunkt auf mechanischen Lösungen mit vier Planetengetriebestufen, die durch elektrohydraulische Lamellenkupplungen aktiviert werden.

Die Funktion ähnelt einem Powershift-Getriebe mit vorrangig mechanischer Kraftübertragung. Zudem läuft das Getriebesystem bei vier definierten Geschwindigkeiten komplett mechanisch, was Effizienz und Langlebigkeit fördert.

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