Pöttinger erweitert seine Synkro-Grubber um neue Ausstattungsoptionen für die konservierende Bodenbearbeitung. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören zusätzliche Tasträder zur Tiefenführung, leichter abnehmbare Nachlaufwalzen und eine wartungsfreie Steinsicherung. Die überarbeiteten Maschinen sollen ab November 2026 erhältlich sein.

Die angebauten Universalgrubber werden weiterhin in zwei- und dreibalkigen Ausführungen angeboten. Zweibalkige Modelle gibt es mit starrem Rahmen und 2,5 oder 3 Metern Arbeitsbreite. Die dreibalkigen Varianten decken Arbeitsbreiten von 3 bis 5 Metern ab und sind je nach Ausführung starr oder hydraulisch klappbar.
Einsatzbereiche sind die Stoppelbearbeitung, die herbstliche Grundbodenbearbeitung, die Saatbettbereitung für die Mulchsaat sowie die Einarbeitung von Zwischenfrüchten.
Neue Tasträder verbessern die Tiefenführung
Bei den starren Synkro-Modellen bietet Pöttinger künftig optionale Tasträder an. Sie sollen die eingestellte Arbeitstiefe auch auf unebenen oder hügeligen Flächen zuverlässiger einhalten.
Eine gleichmäßige Tiefenführung ist insbesondere bei der Saatbettbereitung wichtig. Unterschiedliche Bearbeitungstiefen können zu einem ungleichmäßigen Saatbett führen und die anschließende Aussaat erschweren.
Eine weitere Änderung betrifft die Nachlaufwalzen. Diese lassen sich bei starren und klappbaren Maschinen nun einfacher demontieren. Dadurch können Landwirte den Grubber auch ohne Rückverfestigung einsetzen.
Bei der herbstlichen Grundbodenbearbeitung oder in pfluglosen Anbausystemen kann eine lockere Bodenstruktur erwünscht sein. Ohne Nachlaufwalze bleibt der bearbeitete Boden offen und wird nicht unmittelbar wieder angedrückt. Nach Herstellerangaben verbleibt dabei mehr organisches Material an der Oberfläche, was das Erosionsrisiko verringern soll.
Wartungsfreie Steinsicherung mit 550 kg Auslösekraft
Auch bei der Absicherung der Werkzeuge hat Pöttinger nachgebessert. Die mechanische NOVA-Steinsicherung arbeitet mit horizontal angeordneten Federpaketen und einer Auslösekraft von 550 kg. Laut Hersteller ist das überarbeitete System jetzt wartungsfrei.
Die Steinsicherung ermöglicht den Zinken, bei Kontakt mit Hindernissen auszuweichen. Damit soll das Risiko von Schäden an den Werkzeugen und am Grubber verringert werden.
Die Einebnungseinheiten der Synkro-V-Modelle können zentral eingestellt werden. Außerdem sind die Einebnungswerkzeuge jetzt bei sämtlichen Ausführungen mit einer Überlastsicherung ausgestattet.
Klappbare Synkro V lassen sich platzsparend abstellen
Für die hydraulisch klappbaren Synkro-V-Grubber sind künftig vier zusätzliche Abstellstützen erhältlich. Sie ermöglichen es, die Maschinen sicher in zusammengeklapptem Zustand abzustellen. Das spart Platz bei der Unterbringung in Maschinenhallen.
Pöttinger setzt bei diesen Modellen außerdem auf eine symmetrische Zinkenanordnung. Sie soll den Seitenzug während der Bodenbearbeitung reduzieren und für ein gleichmäßigeres Einebnungsergebnis sorgen.
Mit unterschiedlichen Scharvarianten, Werkzeugen und Einstellmöglichkeiten lässt sich die Synkro-Baureihe an verschiedene Bodenbedingungen und Bearbeitungsverfahren anpassen. Das Angebot richtet sich sowohl an kleinere Ackerbaubetriebe als auch an größere Betriebe und Maschinengemeinschaften.
Angaben zu den Preisen der überarbeiteten Synkro-Grubber liegen bislang nicht vor.
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