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Raps und Sojabohnen behaupten sich trotz sinkender Rohölkurse

Zum Wochenauftakt haben die Preise für Raps und Sojabohnen eine stabile Entwicklung gezeigt und konnten ihre zuletzt erreichten Werte größtenteils halten. Diese positive Tendenz zeichnet sich ab, während die Rohölpreise nachgeben. Marktanalysten beobachten mit Spannung das bevorstehende Treffen zwischen den Staatschefs Trump und Xi, bei dem es um entscheidende Handelsfragen, insbesondere um den Kauf von Sojabohnen und anderen US-Agrarprodukten durch China, gehen wird.

Sojabohnemärkte profitieren von Exportzahlen

Die Sojamärkte erfahren derzeit Unterstützung durch weiterhin starke Exportzahlen. Die anhaltenden Lieferungen an China tragen zusätzlich zur positiven Stimmung bei. Im Gegensatz dazu stehen die Pflanzenölmärkte unter Druck: Insbesondere Sojaöl, Rapsöl und Palmöl mussten zu Beginn der Woche Verluste hinnehmen.

Anstieg der Kassapreise im physischen Markt

Auf dem physischen Markt zeigt sich ein anderes Bild: Hier steigen die Preise für verfügbare Chargen weiter an. Trotz dieser Preissteigerungen bleibt die Nachfrage der Verarbeiter verhalten. Die Käufer von Produkten aus der Rapsverarbeitung agieren angesichts des gegenwärtigen Preisniveaus vorsichtig. Obwohl es weiterhin Interesse und Anfragen gibt, sind größere Geschäftsabschlüsse bislang eher selten. Somit bewegt sich der physische Markt trotz erhöhter Preise in einem ruhigen Fahrwasser.

Laut Jan Peters von Peters Agrardaten GmbH starteten die Ölsaatenmärkte mit einem positiven Trend in die Woche, was auf eine Loslösung vom sinkenden Rohölpreis hindeutet. Das bevorstehende Treffen zwischen Trump und Xi könnte jedoch entscheidend für die zukünftige Marktentwicklung sein, da es wichtige Handelsabkommen betrifft.