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Schweineschlachtungen in der EU steigen 2026 um 1,6 % weiter an

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete die Europäische Union einen Anstieg der Schweineschlachtungen, der sich bereits seit 2024 bemerkbar macht. Insgesamt wurden knapp 114 Millionen Schweine geschlachtet, was einem Zuwachs von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Spanien bleibt führend in der Produktion

Spanien behauptet weiterhin seine Spitzenposition als größter Schweineproduzent innerhalb der EU. Die Schlachtzahlen in diesem Land stiegen um 2,1 %, sodass dort insgesamt 28,4 Millionen Tiere geschlachtet wurden. Deutschland folgt auf dem zweiten Platz, während Frankreich und Polen mit deutlichem Abstand dahinterliegen. In vielen EU-Ländern sind steigende Schlachtzahlen zu verzeichnen, jedoch zeigen einige Märkte auch rückläufige Tendenzen.

Niederlande mit signifikantem Rückgang

Entgegen dem allgemeinen Trend sank die Anzahl der geschlachteten Schweine in den Niederlanden deutlich um 5,6 %, was etwa 6,8 Millionen Tiere betrifft. Die Hauptgründe hierfür sind ein fortlaufender Strukturwandel in der niederländischen Schweinehaltung sowie ein Rückgang der Bestände.

Neben den gestiegenen Schlachtzahlen in der EU nahm auch die Produktion von Schweinefleisch um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Die EU-Kommission prognostiziert für den Rest des Jahres eine leichte Erhöhung der Schweinefleischerzeugung.

  • Anstieg der Schlachtzahlen: Plus 1,6 % im ersten Halbjahr 2026
  • Niederlande: Rückgang um 5,6 % bei den Schlachtungen
  • Zukunftsausblick: Erwartete Zunahme der Fleischproduktion laut EU-Kommission