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Anstieg der Schweinepreise: Ferkel werden zur Mangelware

Der aktuelle Trend auf dem Schweinemarkt

Der Schweinemarkt erlebt derzeit eine positive Phase, die durch eine steigende Nachfrage und gleichzeitig sinkende Angebote gekennzeichnet ist. Schlachtbetriebe stehen unter Druck, höhere Preise zu akzeptieren, da das Angebot an Ferkeln zunehmend knapper wird. Diese Entwicklung führt zu einem intensiven Wettbewerb um die verfügbaren Tiere.

Ursachen der Angebotsverknappung

Ein Rückgang im Lebendangebot von Schweinen ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Landwirte in Erwartung weiter steigender Preise ihre Lieferungen an Schlachthöfe zögerlich gestalten. Diese Strategie trägt zur Verknappung des Angebots bei und unterstützt die Preissteigerung auf dem Markt.

Ungebrochene Nachfrage trotz Warnungen

Trotz Warnungen vor den Folgen steigender Preise, insbesondere der Schwierigkeit, diese im Verkauf umzusetzen, bleibt die Nachfrage der Schlachtunternehmen hoch. Die Vorbereitungen für die Grillsaison laufen auf Hochtouren, und jedes Schlachtschwein findet seinen Abnehmer. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, die Angebot und Nachfrage auf diesem Markt spielen.

Internationale Einflüsse auf das Ferkelangebot

Besonders auffällig ist die Situation im Ferkelhandel, wo das Angebot die Nachfrage nicht decken kann, was zu bundes- und europaweit steigenden Notierungen führt. Ein Ferkelhändler weist darauf hin, dass die Preise für Ferkel noch schneller steigen könnten, wären da nicht die stabilen Schlachtschweinepreise, die einen dämpfenden Effekt haben. Die hohe Nachfrage nach Einstallplätzen trifft auf ein begrenztes Angebot, wodurch nicht alle Bestellungen zeitgerecht erfüllt werden können.

Ein weiterer Faktor, der zur Verknappung des Angebots beiträgt, ist die erhöhte Nachfrage aus Spanien. Spanische Käufer akquirieren verstärkt Ferkel in den Niederlanden, was das Angebot in Mitteleuropa zusätzlich einschränkt.

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