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Rindfleischpreise fallen bundesweit, Süden trotzt dem Trend stabil

Die Preisentwicklung am Schlachtrindermarkt zeigt weiterhin eine Abwärtsbewegung. In nahezu allen Regionen Deutschlands sinken die Preise für Jungbullen, Schlachtkühe und Färsen um 5 Cent pro kg Schlachtgewicht. Eine Ausnahme bildet der Süden des Landes, wo sich die Preise aufgrund eines geringeren Angebots stabiler präsentieren.

Herausforderungen bei Jungbullen durch Herbstferien

Die Nachfrage nach Jungbullen wird durch die Herbstferien gedämpft, während das Angebot den Bedarf ausreichend deckt. Dies führt dazu, dass die Preise in weiten Teilen Deutschlands unter Druck geraten. Im Süden jedoch kann sich der Markt aufgrund einer zurückhaltenderen Angebotslage behaupten und die Preise bleiben stabiler.

Im Bereich der Haltungsform 3 liegt der Preisaufschlag bei den Jungbullen zwischen 35 und 40 Cent pro Kilogramm, wobei ein Durchschnitt von 40 Cent als realistisch angesehen wird. Dieser Zuschlag variiert jedoch je nach Programm deutlich und spiegelt die unterschiedlichen Anforderungen wider.

Regionale Unterschiede bei Schlachtkühen und Färsen

Der Markt für Schlachtkühe zeigt ebenfalls eine differenzierte Entwicklung. Während das Angebot insgesamt leicht gestiegen ist, variieren die Nachfragesituationen regional stark. Die Preisreduktion von 5 Cent bleibt auch hier bestehen, allerdings zeichnet sich im südlichen Teil des Landes eine Stabilisierung ab, da dort das Angebot knapper ausfällt.

Auch bei den Färsen sind bundesweit Preissenkungen um 5 Cent zu verzeichnen. Doch ähnlich wie bei den Kühen sind im Süden stabilere Erlöse zu beobachten, was auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage hindeutet.