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Jungbullenpreise steigen um 10 Cent pro kg SG im Nordwesten und Süden

Der Markt für Jungbullen erlebt derzeit einen deutlichen Preisanstieg, vor allem in den Regionen Nordwesten und Süden Deutschlands. Aufgrund eines knappen Angebots und einer gleichzeitig hohen Nachfrage steigen die Preise um 10 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht (SG). Besonders im Nordwesten zeigt sich der Markt aufgrund des geringen Lebendangebots sehr stabil.

Dynamik im Norden und Süden

Im Nordwesten ist das Angebot an Jungbullen kaum ausreichend, um die Bedürfnisse der Schlachtbetriebe zu befriedigen. Diese Knappheit führt zu einem festen Marktumfeld. Auch im Süden zeigt sich ein ähnliches Bild, wobei der Preisanstieg hier ebenfalls spürbar ist. Jedoch könnte die Preisobergrenze in dieser Region bald erreicht sein.

Haltungsform 3: Variierende Zuschläge

Für Jungbullen aus der Haltungsform 3 zahlen Käufer zwischen 35 und 40 Cent zusätzlich pro kg SG. Der mittlere Wert liegt bei etwa 40 Cent, wobei die Höhe des Zuschlags je nach Programm stark variieren kann. Diese Unterschiede verdeutlichen die Spannweite bei den Zuschlägen in Abhängigkeit von spezifischen Haltungsprogrammen.

Stabile Preise bei Schlachtkühen

Am Markt für Schlachtkühe bleibt die Lage hingegen stabil. Das Angebot variiert regional, bleibt aber insgesamt durchschnittlich. Da die Nachfrage konstant ist, zeigen sich auch die Preise unbeeindruckt von Schwankungen. Für Kühe in Haltungsform 3 werden derzeit überwiegend 20 Cent mehr pro kg SG gezahlt. Die Notierungen für gute Färsen sind unverändert geblieben.

Insgesamt zeigt sich der Viehmarkt derzeit von seiner dynamischen Seite, mit signifikanten Preisbewegungen bei Jungbullen, während der Kuhmarkt eine ruhigere Phase durchlebt.