Anzeige
 

USDA Bericht Weizen. 08.02.2024

Die Aussichten für den US-Weizen im Wirtschaftsjahr 2023/24 deuten auf stabile Versorgung, geringeren inländischen Verbrauch, unveränderte Exporte und höhere Endbestände hin. Der Verbrauch für Nahrungsmittel wird um 10 Millionen Bushel auf 960 Millionen reduziert, basierend auf einem geringeren Weizenmehlverbrauch, wie im Bericht über Mehlfräseprodukte der NASS am 1. Februar angegeben. Die Reduzierung ist das Ergebnis des Quartals Oktober-Dezember, das den niedrigsten Mehlverbrauch für dieses Quartal aufzeichnete, wie in den Mehlfräseprodukten berichtet. Die Weizenexporte bleiben unverändert bei 725 Millionen Bushel, mit ausgleichenden klassenspezifischen Änderungen für Hard Red Spring und Hard Red Winter. Die prognostizierten Endbestände steigen um 10 Millionen Bushel auf 658 Millionen. Die Prognose des durchschnittlichen Farm-Preises für die Saison 2023/24 bleibt unverändert bei 7,20 $ pro Bushel.

Die globale Weizenaussicht für 2023/24 zeigt eine Zunahme der Versorgung, des Verbrauchs und des Handels, jedoch niedrigere Endbestände. Die Versorgung wird um 0,5 Millionen Tonnen auf 1.057,0 Millionen erhöht, hauptsächlich aufgrund einer höheren Produktion in Irak und Argentinien. Der globale Verbrauch steigt um 1,1 Millionen Tonnen auf 797,5 Millionen, vor allem aufgrund eines größeren Nahrungs-, Saatgut- und Industrieverbrauchs (FSI) in Indien, wo die Regierung weiterhin Reserven verkauft, um der Preisinflation entgegenzuwirken. Der Welthandel wird um 1,2 Millionen Tonnen auf 210,7 Millionen erhöht, mit höheren Exporten durch die Ukraine, Argentinien, Australien und die Türkei, die die reduzierten Exporte aus dem Vereinigten Königreich und Brasilien mehr als ausgleichen. Die prognostizierten Endbestände für 2023/24 werden um 0,7 Millionen Tonnen auf 259,4 Millionen gesenkt, das niedrigste Niveau seit 2015/16, aufgrund von Abnahmen für Indien, China und die Ukraine.

Weitere Agrarmarkt-Nachrichten

Ferkelmarkt boomt: Preise und Nachfrage steigen weiter an

Der Markt für Schweinefleisch in Deutschland zeigt derzeit ein geteiltes Bild. Während die VEZG (Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch) die...

Düngerpreise explodieren: Europas Landwirte vor großen Herausforderungen

Die Preise für Düngemittel steigen weltweit weiterhin rasant an, insbesondere für zukünftige Liefertermine. Ein führender Düngemittelimporteur warnt, dass Europa im Frühjahr 2027...

Iran-Konflikt belastet Futtermittelbranche: Hohe Kosten und Risiken

Die Auswirkungen des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten sind in der Futtermittelbranche deutlich zu spüren. Wie der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT) berichtet,...

Rapskurse fallen unter 500 €: Sojabohnen und Rohöl drücken Preise

Der Anfang dieser Woche bringt für die Rapsmärkte deutliche Kursverluste mit sich. Auf den globalen Märkten gerieten vor allem die Sojabohnenpreise ins...

Getreidekurse im Sinkflug: Sojabohnen und Rohöl belasten Preise

Zu Beginn dieser Woche geraten die Getreidepreise unter Druck, nachdem sie in der Vorwoche auf einem stabilen Niveau verharrten. Besonders der Rückgang...