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Kieler Rohstoffwert für Milch steigt um 10,1 % dank Pulverpreisanstieg

Im September 2026 verzeichnete der Rohstoffwert Milch einen deutlichen Anstieg um 10,1 %, was einer Erhöhung von 3,9 Cent auf insgesamt 42,6 Cent pro Kilogramm Milch entspricht. Diese Entwicklung wird vor allem durch die gestiegenen Preise für Magermilchpulver angetrieben, wie das ife Institut für Ernährung und Ernährungswirtschaft berichtet. Der Rohstoffwert wird anhand der Marktpreise für Butter und Magermilchpulver berechnet und bezieht sich auf Rohmilch ab Hof mit einem Fettgehalt von 4,0 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 %, ohne Berücksichtigung der Mehrwertsteuer.

Steigende Preise für Magermilchpulver

Laut der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) ist die Preissteigerung im September hauptsächlich auf die höheren Preise für Magermilchpulver zurückzuführen. Diese Preiserhöhung setzt den Aufwärtstrend der letzten Monate fort. Die Preise für Magermilchpulver stiegen erheblich um 11,6 %, während die Butterpreise lediglich um 3,5 % zulegten.

Im Detail bedeutet dies eine Erhöhung des Durchschnittspreises für Magermilchpulver um 32,7 EUR/100 kg auf nunmehr 315,8 EUR/100 kg. Die Butterpreise erfuhren ebenfalls einen Anstieg und liegen nun bei 431,3 EUR/100 kg, ein Plus von 14,4 EUR/100 kg.

Rückblick: Vergleich zum Vorjahr

Trotz der aktuellen Preissteigerungen liegt der ife-Rohstoffwert Milch im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres (September 2025) noch immer niedriger. Konkret beträgt der Rückgang 1,9 Cent pro Kilogramm, was einem Minus von 4,3 % entspricht.

Diese Entwicklungen werfen Fragen über die zukünftige Preisentwicklung auf dem Milchmarkt auf und heben die Volatilität in diesem Sektor hervor. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Trends in den kommenden Monaten entwickeln werden.