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Milchpreise im Mai: Norddeutschland verzeichnet leichte Anstiege

Im Mai zeigen die Milchpreise in Deutschland eine unterschiedliche Entwicklung, abhängig von der Region. Im Norden sind leichte Erhöhungen zu verzeichnen, während im Süden viele Molkereien ihre Preise stabil halten.

Regionale Unterschiede: Norden und Süden

Der Mai bringt einen leichten Anstieg der Milchpreise in Norddeutschland mit sich. Einige Molkereien wie Ammerland und Paul Mertens haben das Milchgeld um 1 Cent auf nunmehr 40,0 ct/kg angehoben. Auch andere Molkereien wie die Elsdorfer Molkerei und Feinkost sowie die Breitenburger Milchzentrale verzeichnen ähnliche Erhöhungen, wenn auch auf leicht unterschiedlichen Niveaus zwischen 37,5 ct/kg und 39,5 ct/kg.

Im Gegensatz dazu zeigen die süddeutschen Molkereien weniger Bewegung bei den Preisen. Eine Ausnahme bildet hier die Reduzierung des Milchgeldes durch die Milchwerke Oberfranken West um 2 Cent auf 37,01 ct/kg. Die meisten anderen Anbieter wie Schwarzwaldmilch und Ehrmann halten ihre Preise konstant.

Unterschiedliche Entwicklungen im Osten und Westen

Im Westen Deutschlands hat FrieslandCampina eine geringfügige Anpassung vorgenommen, indem sie das Milchgeld um 0,25 Cent auf 38,65 ct/kg erhöht haben. Auch Hochwald und Naarmann haben ihre Preise leicht angehoben. Hingegen bleibt Arla stur bei ihrem seit Februar unveränderten Grundpreis von 31,68 ct/kg.

In Ostdeutschland bewegt sich Rücker am Standort Wismar mit einer Erhöhung um 1 Cent auf 37,5 ct/kg nach oben. Dies steht im Gegensatz zur Vogtlandmilch, deren Grundpreis unverändert bei 31,5 ct/kg verharrt.

Sämtliche genannten Preise beziehen sich auf Grundpreise bei einem Fettgehalt von 4,0 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 %, exklusive Mehrwertsteuer oder zusätzlicher Zuschläge.