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Aktuelle Pelletspreise

Heute liegt der durchschnittliche Preis für lose Holzpellets bei ...

 

Pelletspreise im Juni weiter im Sinkflug – Käufer warten ab

Der Preis für Pellets hat im Mai einen deutlichen Rückgang erfahren, und Marktbeobachter erwarten auch im Juni eine Fortsetzung dieses Trends. Trotz dieser Preissenkungen bleibt die Nachfrage der Kunden verhalten, da viele auf einen weiteren Preisverfall spekulieren. Experten von Heizpellets24 weisen darauf hin, dass die Preise möglicherweise auf etwa 300 Euro pro Tonne fallen könnten, ein Niveau, das zuletzt im September 2025 erreicht wurde.

Regionale Unterschiede bei Pelletspreisen

Die Preisunterschiede für Pellets variieren deutlich zwischen den Regionen. Nach den Daten von Heizpellets24 kostet eine Tonne in Hessen rund 341 Euro, während sie in Niedersachsen und im Saarland bei 368 bzw. 372 Euro liegt. In sieben Bundesländern zahlen Verbraucher bereits weniger als 350 Euro pro Tonne. Diese Diskrepanz zeigt die regionale Natur des Pelletmarktes und die unterschiedlichen Einflussfaktoren vor Ort.

Ein Grund für den fortwährenden Preisrückgang ist die schwache Nachfrage seitens der Käufer, die nach einem überraschenden Preisanstieg im Februar abwartend agieren. Die aktuelle Marktlage wird zusätzlich durch sinkende Holzpreise beeinflusst. Die Sägeindustrie ist gut bevorratet, während der Export aufgrund geopolitischer Spannungen stockt, was zu einem Überangebot führt.

Niedrigere Preise beeinflussen Kaufverhalten

Zum Monatswechsel mussten Pelletskäufer durchschnittlich rund 350 Euro für lose Pellets zahlen, was einem Rückgang von etwa 50 Euro seit März entspricht. Die Preise für Sackware blieben stabiler und lagen Ende Mai bei knapp 400 Euro pro Tonne. Viele Verbraucher verfolgten eine Strategie des Abwartens in Erwartung eines typischen Sommerpreisverfalls.

Die kalte Witterung des vergangenen Winters hatte den Preisrückgang verzögert, was bei Käufern zu Unsicherheit führte. Deshalb wurden nur kleinere Mengen nachgekauft, wenn es unbedingt nötig war. Der Rat der Experten bestand darin, zunächst auf Sackware auszuweichen und Vorräte erst im Sommer für den nächsten Winter aufzubauen.

Zukunftsaussichten: Weitere Preisrückgänge erwartet

Trotz der niedrigeren Preise ist die Kaufbereitschaft weiterhin gering. Viele Konsumenten hoffen auf noch günstigere Konditionen im Laufe des Sommers und schätzen den aktuellen Zeitpunkt als ungünstig für größere Einkäufe ein. Laut Heizpellets24 planen nur etwa 17 Prozent der Kunden derzeit einen Kauf.

Die Lieferzeiten bleiben mit durchschnittlich 17 Tagen relativ kurz, was auf eine niedrige Auftragslage bei Händlern hinweist. Die Marktbeobachtung durch Verbraucher ist intensiv, da viele entscheiden möchten, wann der beste Zeitpunkt für die Auffüllung ihrer Vorräte gekommen ist.

Aktuelle Pelletspreise

Durchschnittlicher Preis für Holzpellets in Deutschland pro Tonne