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Internationale Milchproduktion 2025: Rekorde in USA, UK und Polen

Der internationale Milchmarkt hat im Jahr 2025 deutliche Unterschiede in der Produktion zwischen verschiedenen Ländern gezeigt. Während einige Länder Rekordmengen an Milch verzeichnen, bleibt die Produktion in China nahezu unverändert. Diese Entwicklung wird von der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMB) detailliert analysiert.

Rekordwerte im Vereinigten Königreich

Im Vereinigten Königreich erreichte die Milchanlieferung 2025 mit 16,25 Millionen Tonnen einen neuen Höchstwert seit 40 Jahren. Dies stellt eine Steigerung von 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr dar und ist nur knapp unter dem Rekordniveau von 1983, bevor die EU-Quotenregelung eingeführt wurde. Die kontinuierliche Zunahme der Produktion über die letzten zwei Jahre hinweg zeigt den positiven Trend in der britischen Milchindustrie.

USA: Ein weiterer Allzeithoch

Die USA meldeten ebenfalls eine Rekordproduktion mit 105 Millionen Tonnen Milch, was einem Anstieg von 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders im zweiten Halbjahr konnte ein signifikanter Produktionsanstieg verzeichnet werden, nachdem zu Jahresbeginn Ausbrüche der Vogelgrippe in Rinderherden vorübergehend für eine Dämpfung sorgten. Der Milchkuhbestand erhöhte sich auf 9,57 Millionen Tiere, was eine Steigerung von 2,3 % bedeutet. Auch die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh stieg um 0,9 % auf 11.064 kg an.

Polens steigende Milcherträge

In Polen setzte sich der Aufwärtstrend ebenfalls fort: Die Milchanlieferung stieg auf einen neuen Höchststand von 13,9 Millionen Tonnen, was einem Plus von 3,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders im zweiten Halbjahr verzeichneten die Landwirte ein Wachstum von durchschnittlich 5,1 %. Im ersten Halbjahr lag das Wachstum bei moderaten 1 %.

China: Stagnation trotz leichter Zunahme

In China blieb die Milcherzeugung hingegen relativ stabil. Mit insgesamt 40,91 Millionen Tonnen Milch wurde nur ein geringes Wachstum von 0,3 % registriert. Nach einem Rückgang im Jahr 2024 konnte sich die Produktion nur leicht erholen.

Diese differenzierten Entwicklungen auf dem globalen Milchmarkt werfen Fragen zur zukünftigen Stabilität und zum Wachstumspotenzial in verschiedenen Regionen auf. Sie verdeutlichen auch die unterschiedlichen Herausforderungen und Chancen für die Produzenten weltweit.

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